Älzkä: Hallo und herzlich willkommen zu Flüsterfragen, der Podcast für deine Glaubensfragen, die du dich nicht traust, lautzustellen. Und das Beste bei uns ist, falsche Fragen gibt es nicht. Deine Fragen erreichen uns über telonym.me.fluesterfragen als Direct Message bei Instagram oder als Kommentar bei Spotify. Du kannst natürlich auch direkt bei Podgy kommentieren. Wo du uns nicht mehr erreichst, ist bei NGL. Das hat Gründe. Ich bin Elzke und mir gegenüber sitzt die Liebe.
Jule: Jule!
Älzkä: Sehr schön. Wie heute mal einem anderen Setting.
Jule: Jetzt geschü… Ja, schön Dich zu sehen. In Deinem Garten. Nach den kleinen Sound-Debakeln in den letzten zwei Folgen, weil mein Mikro nicht ging, heute mal für dich in Nature-Kulisse mit viel Vogelgezwitscher. Toll. Ich schlage vor, wir gehen direkt rein in eine von Telonym generierte Frage und die lautet heute so.
Älzkä: mit Füchern und Rasenmähern. Richtig. Zitrone!
Jule: Ja, plus eins. Plus eins. Kann ich absolut mitgehen.
Älzkä: Eindeutig. Ich hatte eine Pfirsichphase, sage ehrlich, hatte eine Pfirsichphase so als es früher beim Aldi noch diese 1,5 Liter, ergibt es das noch, ich nicht, Tetrapack Eistees gab.
Jule: Keine Schleichwerbung, aber es gab ja diese teuren von Pfanna. Genau, die hatten wir auch nicht. wir hatten dann auch, ich glaube bei Aldi gibt es nicht mehr, aber ich habe dieses Design genau vor Augen, weil meine Schwester auch Pfirsich-Ultra war.
Älzkä: Nee, die hatten wir nicht. Wir hatten die bei dem Billo. Ja. Ja, wir hatten wenn dann mal Pfirsich, also sowas hatten wir in der Regel gab es sowieso nicht, aber wenn dann hatten wir mal Pfirsich. Da hatte ich Pfirsich und ich wusste glaube ich gar nicht, dass es eisige Zitrone gibt bis zu einem bestimmten Alter. Würde ich sagen, weil... Ich komme halt nicht so aus so einer bürgerlichen Einkommensebene. Das ist so ein, ja, es ist ein Einkommensding und so. Und bei uns gab es das, wie gesagt, mal und es gab diese halt orange-rote Packung oder was das war, so bräunlich. Und eine andere gab es bei uns halt nicht. Wie gesagt, ganz selten mal. Aber jetzt würde ich immer sagen Zitrone und
Jule: wollte schon sagen, es ist ein Lifestyle-Getränk.
Älzkä: Anderer Drop noch Sparkling.
Jule: Ja, es gibt also auch wieder keine Werbung, aber Lipton Eistee, Zitrone Sparkling ohne Zucker. Den gibt's ja ohne Zucker. der ist so lecker. Wenn dann der, aber natürlich auch nicht, nie. Und auch nicht aus der Dose, nein. Aber doch schon, ⁓
Älzkä: Ja! Voll, das ist es. Genau, genau der ist es. ja, das wenn, dann der. Gut. Nein, ja, auch höchstens tödlich selten, also wirklich super selten. Naja. Oder der langen Autofahrt, wenn man noch tanken muss. Und den gibt es nämlich häufig an der Tankstelle.
Jule: Ja, zu einem guten Tag. Ja, eisgekühlt. ist ein Getränk, wofür man sich ... Das ist eine gute Beschreibung. Also nichts, was man zu Hause auf Vorrat kauft. Ich glaube, das gibt's auch gar nicht in größeren Verpackungseinheiten als 033-Dose. Ich glaube, das gibt's echt nur in Dose und nicht in 1,5 Liter vom Aldi für 35 Cent.
Älzkä: Für special needs. Ich glaube, Jul, ich habe noch mal eine Zwischenfrage. Liegt das an meinem Bildschirmausschnitt, dass du nur so halb und ungefähr so bist oder ist das Style?
Jule: Ja. Nee, ist tatsächlich so, dass ich sonst ... sehr viel von meiner Küche filmen würde, was nicht sehr gut aussieht. Aber da du ja am Handy bist, siehst du wahrscheinlich auch noch mehr abgeschnitten. Aber ich sitze bei mir tatsächlich auch am Bildrand.
Älzkä: Genau, deswegen. Ja gut, aber am Rand ist anders. Aber wer gesagt hat, bei mir war es jetzt so, also stört mich nicht, kenne dich ja. weiß es einfach nicht. Okay, ich kenne dann deine ganze.
Jule: Kennst du mein ganzes Gesicht? Zu besonderen Anlässen, das passt auch zu unserer Frage, die wir erhalten haben. Und die lautet heute so.
Älzkä: Ja, beten ist ein Rausch. Was sind Rauschmittel? Wäre da meine allererste Frage. Denn wenn ich mir so manche Gemeinden, also Gott selbst ist ja Rauschmittel, wenn man sich manche Gemeinden und Menschen ansieht, auch was so im Gebet-Worship-Bereich so passiert, dann würde ich schon auch sagen, dass das ja scheinbar, ich selber fühle das nicht so und das ist aber auch in Ordnung.
Jule: Wow, ja! Mhm.
Älzkä: dass das schon auch sehr berauschende Gefühle sein können. Von daher finde ich, ich, also denke ich, dass Gott erst mal Rausch gut findet. Das wäre mein erster Drop.
Jule: Ja. Ja, für mich, wenn, wenn, also ich glaub, die Frage so bisschen für uns einzuordnen, Rauschmitte, ich würde sagen Alkohol, Drogen, also ich wollt grad harte und weiche Drogen sagen und dann hab ich überlegt, es harte und weiche Drogen? Nein, legal, illegal. Genau, also wir sprechen, also ich glaube, wenn wir darüber reden, meinen wir auch Cannabis, genauso wie Koks und Fentanyl und
Älzkä: Ja. Legale und illegale Drogen. Hat man, ich, früher gesagt. Ja, Amphetamine, alles was man so an alles was man so genau in heftigem Drogenbruch. Wir reden jetzt nicht von Zucker und auch nicht von Koffein. Würde ich jetzt erst mal nicht mit reinnehmen.
Jule: MDMA. Ja. Benzodiazepane. Medikamente. Nee. Ich wäre so, boah, ich finde das so kacke, dass es in Deutschland keine Zuckersteuer gibt und dass das so frei verfügbar ist. Und dann denke ich so, ja, und dann erwische ich mich gleichzeitig bei dem Gedanken, Koffein ist genau so ein Ding.
Älzkä: Ja, voll. Ja, mit dem Sneakers in der Hand denkt man her mit der Zuckersteuer. Keine Werbung.
Jule: Ja. Ja, ja, ja, ja. Und also ich weiß zum Beispiel auch, wenn wir jetzt über Rausch sprechen, Koffein erzeugt bei mir keinen Rausch, aber Koffeinentzug ist bei mir schon körperlich bemerkbar. Nee, ich bekomme Kopfschmerzen. Und zwar nicht nur so ein...
Älzkä: Mhm. Mach dich nervös? Müde. Ah, okay, ja krass.
Jule: Ja, ich gehe so durch den Tag, sondern mein Tag ist dann wirklich verloren. Und es ist krass, wenn ich aus einer Phase komme, wo ich viel Koffein trinke und dann wirklich zu sagen, ich trinke jetzt mal eine Woche keinen Koffein, dann sind die ersten zwei Tage wirklich schlimm, weil es ein Entzug ist.
Älzkä: Okay. Mhm. Okay.
Jule: Das durfte ich schon selbst erfahren.
Älzkä: Ja, glaube, es geht eher ⁓ legale und auch illegale Drogen, Sachen, die Nervengift sind oder so. Oder wie beschreiben wir es? Also es geht auch Alkohol und geht ⁓ Cannabis und alles andere, irgendwie noch sofort abhängig macht. Selbstverständlich geht es auch. Das ist erstmal unsere Spannbreite, die es geht. Und es gibt ja Geschichten in der Bibel.
Jule: Mhm.
Älzkä: in denen einerseits Rauschmittelkonsum geht. Und auch in der negativen Art und Weise, da ist das noch, da ist ihren Vater da abfüllen, wo es eigentlich ist eine Umkehrsache, Täteropfer-Umkehr-Geschichte, aber wo die Töchter dem Vater da irgendwie seinen Samen abluxen oder so, irgendwie wird es ja so lustig umschrieben und sie füllen ihn sozusagen ab.
Jule: Ja, ja, ja.
Älzkä: Und eigentlich ist es eine umgekehrt Geschichte von, ja, heutzutage würde man sagen, strafbaren Handlungen an Kinder an oder wie auch immer. So, das ist eine Geschichte. Aber ansonsten ist Alkohol ja auch ein Wunder in so hohlig Bimbel. Wenn wir an Wasser zu Wein, die Hochzeit zu Kanaan denken, dann ist das ja was, was sehr positiv besetzt ist auch.
Jule: Wasser zu weinen. Ja, oder auch sehr präsent und auch immer noch das letzte Abendmahl. Es ist ein Kelch, der mit Wein gefüllt ist. Ich bin sehr froh, dass ich weiß nicht, ob mittlerweile, also ich würde sagen, flächendeckend wird mit Traubensaft gearbeitet heutzutage in
Älzkä: Ja. Manche wehren sich ganz, ganz stringent dagegen.
Jule: Genau, ich finde es schade, dass das überhaupt noch diskutiert werden muss. Dass man nicht Traubensaft nimmt, es ist einfach inklusiver zu sagen, ey, wir arbeiten mit Saft und nicht mit Wein, allen eine Teilnahme am Mal möglich zu machen.
Älzkä: Ja, in einer Welt, der es ohnehin ein Symbol ist für etwas. Also ich erinnere mich da gerne zurück. Da kann man jetzt natürlich sagen, wie symboldidaktisch das noch in Ordnung ist, wo wir an der Hochschule mit Professor Ralle Eitsch mit Orangensaft und Toastbrot abendmal gefeiert haben. Ja, das war ja so eine...
Jule: Mhm.
Älzkä: war ja schon fast so eine philosophische Idee dessen, was eigentlich alles Abendmahl ist.
Jule: Ja, wurde ja auch beim letzten Kirchentag ausreichend diskutiert, mit welchen Lebensmitteln eigentlich abend mal gefeiert werden sollte, müsste, könnte, dürfte, muss, muss, muss, muss, Und eben nicht die Symbolik dahinter zu verstehen. Aber ja, also die Bibel kennt Alkohol ...
Älzkä: Ach ja, muss, muss, muss,
Jule: Und kennt aber auch genau so dieses, ey, berauscht euch aber nicht. im Sinne von den Geist trüben. Also, die Bibel kennt genauso auch den Ausspruch, berauscht euch bitte nicht, also lasst euer Geist nicht trüben. Das gehört ja genauso mit dazu. Nun ist ja aber auch die Bibel nicht Gott im Neuen Testament. Ich bin mir nicht ganz sicher. Aber dieses, das klingt ... so Anleitung an Christenheit mäßig. Bin ich mir grade nicht so sicher, aber das ist
Älzkä: Ja. Wo steht das? Weißt du das?
Jule: wirklich tatsächlich so ein, lasst euren Geist nicht betrüben, berauscht euch nicht. Das sind Dinge, die die Bibel auch kennt, aber jetzt ist Gott natürlich nicht die Bibel und die Bibel ist nicht Gott. Ja, und von daher ist dann natürlich die Frage, was hält Gott ... Gott als Gott jetzt von Rauschmitteln?
Älzkä: Also, genau, glaube, die Bibel wird dazu gar nicht konkret. Das hat gar nicht so Relevanz gehabt, denn diese... Also, spannend ist ja, dass Menschen schon immer es geschafft haben, Alkohol zumindest zu produzieren und auch andere Sachen als Rauschmittel zu verwenden, irgendwelche Früchte zu essen, irgendwelche Pilze sich einzuvereiben, irgendwie zu berauschen. Das ist ja irgendwie auch scheinbar ein menschliches Ding. Und das geht ja immer darum, irgendwas abzuschalten. Und das macht Mensch ja schon immer. Das ist ja das Urmenschliche. Von daher würde ich sagen, gibt es erstmal nicht unbedingt eine Verurteilung. Das entspricht nicht der Logik, der ich göttliches Handeln sehe, dass es eine Verurteilung von Drogen oder Konsum gibt. Was allerdings verurteilt wird, die Auswirkung, die der eigene Konsum vielleicht auf dich selber hat einerseits, aber auch auf andere. Und ich glaube, das ist der spannende Punkt da dran. Also wenn ich rauche und wenn ich Alkohol trinke, wenn ich Cannabis oder andere Drogen, Peroin, Kokain, auch immer, Vitamine, irgendwas konsumiere, schade ich ja mir selber, meinem Körper. Und ich schade aber auch immer den Menschen in meiner Umgebung. Unmittelbar würde ich immer sagen, wenn es zum Beispiel bei so was wie Rauchen ist. Also andere müssen diesen Rotz auch einatmen. Ich schade der Umwelt. Vor allem Leute, wenn ich ans Rauchen denke, die ihre Kippen überall hinscheiden lassen. Das ist so eine Verschöpfung. Ja, so ein... Ich habe das vorher auch gemacht. Ich habe gerne geraucht. Und ich habe auch durchaus, mir scheißegal in einer bestimmten Zeit meines Lebens, wenn die Kippe auf dem Boden liegt. Ist einfach so. Das gebe ich ehrlich zu.
Jule: Genau. Wegwerf, ja.
Älzkä: Wir haben also den Schaden für die Umwelt und wir haben aber auch das, was der Konsum von Alkohol oder anderen Drogen mit anderen Menschen macht. Also eine Enthämmung, Gewaltbereitschaft, entsteht bei vielen Menschen, die Alkohol ab einem bestimmten Punkt zumindest, also eine bestimmte Alkoholmenge konsumieren. Was für Schaden es auslöst in Familien, wenn Angehörige alkoholabhängig sind. Also wirklich so langfristige Schäden, wo es nicht nur einen einmaligen Konsum geht und so geht das bei anderen Drogen auch. Und ich glaube, das ist etwas, was verurteilt ist, weil dann geht nämlich die nächste Liebe flöten.
Jule: Genau, ich denke auch, der Konsum an sich ist jetzt erst mal per se keine Sünde. Dafür sind wir ja auch Christinnen, die frei dazu sind, selbst zu entscheiden, was möchte ich machen, was möchte ich nicht machen. Was aber nicht funktioniert, ist dann das moralische Fehlverhalten, was damit einhergeht. Sei es die Kippe, weggeworfen wird, einfach weillos, oder auch der Klassiker auf dem Dorf, besoffen und oder bekifft Autofahren.
Älzkä: Ja.
Jule: Das, äh, da hört's dann halt auch ganz schnell auf.
Älzkä: Ja genau. Und wie gewaltbereit, ganz ehrlich, ich komme ja nur wirklich vom Übelstab, wie gewaltbereit Leute sind, wenn sie Alkohol getrunken haben, ist ja wohl einfach nur unfassbar.
Jule: ⁓ ja. Mhm. ist an jedem Samstag in den deutschen Fußballstadien anzugucken. Ja.
Älzkä: Ja, diese völlige Enthämmung. das auch. Ich war noch nie im Fußballstadion, da zieht mich auch genau zum Beispiel deswegen nichts hin. Also, völlige Enthämmung, die durch Alkohol passiert.
Jule: Mhm. Ja, ist, also das ich, genau, und schon alleine so Kontext Fußballstadion. Es gibt in bestimmten Stadien ganze Familienblöcke. Also wo dann wirklich klar ist, hier sitzt man als Familie und auch mit jungen Kindern. So in diesen Blöcken wird kein Alkohol ausgeschenkt und da darf auch nicht geraucht werden. So das einfach sicherzustellen, dass man da irgendwie hingehen kann, ohne von außen
Älzkä: Mhm. okay, Ja. Ach krass, okay.
Jule: Also, wobei ich glaube, in manchen Familienblöcken kann man auch Bier kaufen. Aber so, da ist halt strikt das Rauchverbot.
Älzkä: Und es ist so crazy, finde ich, ganz ehrlich, wie hart kurz die Verknüpfung zum Beispiel zwischen Spaß haben, Schrägstrich Bier, Schrägstrich zum Beispiel Fußball ist. Das ist doch so krass. Ich kann keinen Spaß haben ohne Alkohol. Dann hast du wohl ein sagt die böse Elsker. Oder ich kenne jemanden, der sagt, ja, ich bin ja immer, ich gehe ja immer gerne essen, aber im Moment ist Fastenzeit, ich gehe nicht mehr essen und, ne.
Jule: Mhm.
Älzkä: Stimmt gar nicht. Es ist Fastenzeit, ich trinke keinen Alkohol und deswegen gehe ich jetzt auch nicht mehr essen, weil es macht mir keinen Spaß, essen zu gehen, wenn ich keinen Alkohol trinke. Und denke ich...
Jule: ohne Alkohol.
Älzkä: Schockschwere Not. Ich würde dir gerne eine Karte von der Suchtberatung der Diakonie einmal in die Tasche stecken.
Jule: Ja, und das sagen wir, weil wir uns mit den Themen auch als Sozialarbeiterin ja auch eingehend beschäftigt haben. Ich habe sehr lange in einer Klinik für Abhängigkeitserkrankte gearbeitet. Ich ein ganzes Jahr lang in einer Suchthilfe gearbeitet. Ich habe wirklich tiefe Abgründe von Menschen gesehen, was Rauschmittel und da betrifft es dann von Cannabisrauchen.
Älzkä: Mhm.
Jule: von viel Cannabisrauchen bis hin zu Drogenkonsum, also wirklich harte Drogen, wo Anfang 20-jährigen Menschen Zähne gefehlt haben, wo jemand so viel Alkohol getrunken hat, dass ein Bein abgenommen werden musste. Und das sind nur die eigenen Schäden und was das aber auch im familiären und freundschaftlichen Umfeld alles bedeutet. Das würde Gott nicht gut heißen, meine Meinung.
Älzkä: Ja. Nee, genau. Ja, würde ich auch sagen.
Jule: Da können wir beide ja auch sagen, boah, das finden wir total kacke. Und auch wenn jemand mit 3,2 Promille Auto fährt, dann findet die Polizei das auch kacke. Und da kann man aber halt auch sagen, ja, aus einem möglichen, wie wir Gott verstehen Blick, würde Gott das auch scheiße finden.
Älzkä: Also was tust du dir selber damit an? Das ist ja auch noch die spannende Frage. Ich verurteile überhaupt gar nicht Menschen, die drogenabhängig sind oder alkoholabhängig oder zigarettenabhängig. bin da überhaupt gar nicht... Also ich habe eine drogenakzeptierende Grundhaltung, würde ich es erst mal nennen. Und das heißt aber nicht, dass ich das gut finde.
Jule: Mhm. Ja.
Älzkä: sondern ich denke, es gibt Gründe, dass das so ist bei dir. Ich schließe dich deswegen auch nicht aus, aber z.B. in meiner Arbeit gibt es einfach die Regel, es gibt kein Alkohol bei uns. Arbeitskontext Punkt. Trotzdem, wenn jemand zu mir käme und sagen würde, ich bin alkoholabhängig, ich möchte gerne im Team dabei sein, finden wir eine Lösung. Ja, also auch das ist ja ein Spannungsfeld. Weil ich sage, das liest niemanden davon aus, unserer Gemeinschaft dazuzugehören, abhängig von irgendwas zu sein, ohne dass wir das gut heißen.
Jule: Genau, auch da. Also gerade dann, wenn es in dem Bereich von Abhängigkeit geht, ist es dann auch ein Krankheitsbild. Und nicht, ich lass mich am Wochenende mal für eine Party volllaufen oder konsumiere Drogen und dann geh ich Montag wieder zur Arbeit und für mein geregeltes Leben weiter. Das ist dann schon auch Krankheitsbild. Womit man dann ja auch umgeht, so wie man mit einem gebrochenen Bein auch umgehen kann.
Älzkä: Genau.
Jule: wenn man denn gewählt ist, sich Hilfe zu suchen.
Älzkä: Richtig!
Jule: Ja, und genau, das ist halt auch immer so was, was ich auch schwierig finde, wenn man dann so direkt verurteilend ist und ... Wie kann man nur? das ... Genau. So ... Kann ich halt auch sagen. Genau. Ich ... Du bist ein freier Mensch, du hast dich dafür entschieden, zu konsumieren. Und an irgendeinem Punkt ... wenn es in ein Krankheitsbild rutscht, bist du nicht mehr in der Lage, das selbst zu entscheiden.
Älzkä: Hör doch auf, ich hab's damit! hat Gründe, warum Leute so flich sind.
Jule: So in dem Moment kann ich dann als Gegenüber dann nur damit umgehen. ja, an sich kann ich dir da auch nur zustimmen im Sinne von akzeptierender Ansatz, keine Verurteilung. ob jetzt Konsum oder nicht, hat jeder selbst irgendwie für sich zu entscheiden.
Älzkä: Ja, genau. Aber das Wichtige ist, wenn du merkst, irgendwie dein Konsum belastet dich oder belastet deine Umwelt und du brauchst Hilfe, dann such dir Hilfe. Es gibt Anlaufstellen, wir droppen in unsere Show Notes auch nochmal ein paar Adressen, ein Nummern, an die du dich wenden kannst, wenn du irgendwie Unterstützung brauchst, den Ausstieg zu finden aus dem Konsum.
Jule: Soweit erstmal. Wie er als Tempel mit unseren Körpern ist, finde ich ja auch immer, ist ja auch so ein Argument, was mir gerade noch eingefallen ist. So von wegen der Körper als Tempel Gottes, der darin wohnt, wo ja auch immer gefragt wird, dürfen sich Christinnen und Christen tätowieren und den Tempel darf man ja nicht anmalen und genau. Ein bisschen Tempelpflege ist ja immer
Älzkä: Ja. Ja, ja.
Jule: tut einem selbst ja nichts schlechtes, dann zu sagen, ein Rausch weniger ist Tempelpflege.
Älzkä: Nicht schlecht. Richtig. Ja. Ja. Finde ich gut.
Jule: Aber ein Tattoo mehr auch.
Älzkä: Hahaha Liebe deinen Nächsten und dich selbst!
Jule: Ja, am Ende läuft es genau darauf hinaus. So und von daher hoffen wir, dass diese, unsere Ausführungen die Frage ganz gut beantworten können. Dann schlage ich vor, gehen wir mal zu der nächsten Kategorie, nämlich nachgeflüstert.
Älzkä: Yay, wir haben mal wieder was. Wir haben auch noch eine zweite Sache zum Nachgeflüstert, aber die haben wir noch nicht. Oder hatten wir nicht noch eine andere Sache? Haben wir die schon bearbeitet?
Jule: Ja, ich glaube schon.
Älzkä: Ach so, okay. Na dann, haben wir eine neue Sache jedenfalls. Ich finde es toll. Vielen Dank erstmal.
Jule: Also, genau. Wir haben nämlich über Telonym eine kleine Rückantwort bekommen auf unsere Kirchensteuerfolge und die möchten wir einmal kurz vorlesen und dann noch zwei, drei Sätze zur Einordnung von unserer Seite dazu, weil wir waren wirklich erschüttert. Ich lese das mal vor. Hallo, ich möchte auf die Folge Kirchensteuer antworten. Ich bin Rentnerin und muss Kirchensteuer bezahlen. Ich habe nur eine geringe Rente von knapp 700 Euro. Mein Mann bekommt circa 2000 Euro. Das ist nicht viel, aber wir kommen zurecht. Er ist aus der Kirche ausgetreten, ich bin in der evangelischen Kirche. Wir bezahlen Kirchensteuern. Was mich ein bisschen ärgert und sogar verunsichert ist, dass ich in der letzten Zeit bei Aktionen der Kirche, Konzert, besonderen Gottesdiensten etc. hören muss. Man möchte doch bitte bei der Kollekte kein Klimpergate geben, sondern Geld, raschelt. Ich gebe dann manchmal gar nichts. Entschuldigung. Ich gebe dann manchmal gar nichts.
Älzkä: Schockiert.
Jule: Obwohl ich mir extra Kleingeld eingesteckt hatte. Ich befürchte, dass niemand anderes Kleingeld gibt und dass man irgendwie merkt, dass ich nur Kleingeld gegeben habe. Das finde ich sehr schade. Herzliche Grüße. Ich bin Schock. Ja.
Älzkä: Das ist doch einfach schockiert, Wirklich! Also unabhängig vom ersten Teil der Frage, aber dass im Gottesdienst gesagt wird, ich kenne das, gib mal Scheine und kein Klimpergalt eher von Junggesellen abschieben, man versucht sich denn so für die Nacht zu finanzieren, dass man sagt, Leute, die Scheine raus. Aber doch nicht, also doch nicht im Gottesdienst!
Jule: Ja. Nein, ich finde das auch wirklich... Ich kannte es nur bisher andersrum, dass ich mal mit einer Nachbarin, also schon lange her, die katholisch groß geworden ist, im Weihnachtsgottesdienst saß und sie völlig empört darüber war, dass nur Klimpergeld da drin ist. Sie so, weil vielleicht ist das katholischer Kontext oder da, wo sie auch herkommt, Richtung Bayern, da...
Älzkä: Mhm.
Jule: haben die Leute immer Scheine in die Kollekte gepackt. Und sie war so richtig schockiert so, ach, hier tut man Kleingeld rein? Und ich so, ja klar, alles, so der Rest aus dem Portemonnaie ist, genau.
Älzkä: Mhm. Alles was möglich ist. Mal ein Knopf, mal ein Apfel, mal ein Hundaleckerli. You never know. Ja, gib was du kannst oder gar nichts. Also, gar nichts.
Jule: Ja, so und... und... Und dass es aber so als Ansage formuliert ist im Sinne von, macht mal bitte so, dass es raschelt, das finde ich eine richtige Frechheit. Und ich würde dann vielleicht auch aus Protest erst mal nichts geben, sage ich ganz ehrlich. Ja.
Älzkä: Ja. Richtig. Mir tut super leid für dich, dass du diese Anforderungen bekommst und die auch so bei dir ankommt. Ich kann es total verstehen. Ich finde es absolute Unverschämtheit und würde gerne, dass du vielleicht mal den Mut fährst, das zurückzumelden, wenn du das bekommst und eine Info. Kann man ja auch anonym in einem Brief schreiben. Also weil das wirklich absolut exklusiv ist und man sagt, das müssen Scheine irgendwie rein. Finde ich nicht in Ordnung. Echt.
Jule: Mhm. Ja. Ja, vor allem, gibt halt keinen 5-Cent-Schein.
Älzkä: Nee, genau. Also, und gib doch was du kannst. Also, ja.
Jule: So, also es impliziert ja, es impliziert ja, dass alle Menschen in der Lage sind, mindestens 5 Euro zu geben, die jetzt an diesem Angebot teilnehmen. Hä? mein Gott.
Älzkä: Richtig. Ja, ja, fiech crazy. Nee, tut mir leid. Also wünsche ich dir, dass du irgendwie die Kraft hast, mal darauf aufmerksam zu machen. Ich befürchte, dass Menschen das gar nicht klar ist. Also weil auch als Fahrperson zum Beispiel, du diese Anforderung stellst, dann sprichst du ja aus einer bestimmten Vergütung auch heraus, mit der du das leisten kannst.
Jule: Mhm.
Älzkä: mehr als Scheine reinzulegen und wahrscheinlich, ich weiß gar nicht, wie viele Fahrpersonen ihre eigene Kollektik Kohle reinwerfen, wäre auch mal interessant. Also welche, so weiß ich gar nicht, habe ich gar kein Gefühl für.
Jule: Ja und auch die Annahme, dass das Publikum, jetzt in diesem Gottesdienst oder in der Gemeinde, bei dem Konzert, weiß ich nicht, dass die alle in der Lage sind, so, bei uns sitzen doch nur Leute, die auch Scheine geben können. Punkt. Das ist so ausschließend.
Älzkä: Ja. Ja, genau, unmöglich, sorry. Geht gar nicht. Das wäre typisch, ich mich bei Kirche darüber aufrege. Das ist Punkt eins. Und zum eigentlichen Teil deiner Frage. Ich würde mal prüfen, ob dein Mann und du euch nicht steuerlich getrennt voneinander veranlagen solltet. Weil auch er zahlt ja Kirchensteuer auf seine Rente dann, weil ihr dadurch, dass ihr euch gemeinschaftlich veranlagt, wahrscheinlich erst steuerpflichtig werdet. Denn mit einer 700 Euro Rente bist du eigentlich nicht steuerpflichtig und müsstest eigentlich gar keine Steuer zahlen. Das ist immer so ein Steuertipp von mir. Vielleicht mal prüfen, ob ihr euch nicht getrennt veranlagen solltet, wenn ihr eingekommen steuerpflichtig seid.
Jule: Ja genau, hatten wir in der Kirchensteuerfolge ja auch gesagt, dass bis zu einem bestimmten Betrag, den man erhält, man darauf ja keine Kirchensteuer automatisch zahlt.
Älzkä: Was im Viso ja auch schräg ist. Ja, Entschuldigung. Genau. Und es ist aber auch so, wenn der Partner, die Partnerin nicht in der Kirche ist und man selber aber in der Kirche ist und steuerpflichtig ist, auf Steuererklärung abgibt, dann wird das auf das gesamte Einkommen berechnet. Die Kirchensteuer also auch auf das von der Partnerin, die nicht Mitglied in der Kirche ist. Das ist einfach so. Von daher wäre da, wie gesagt, die Überlegung ist, Person, gibt es Anlass, dass es sinnvoll wäre, sich getrennt zu veranlagen?
Jule: Stimmt, weil dann ist es ja Steuer oder zumindest im Bereich der Kirchensteuer kein Vorteil ausgetreten zu sein. Weil dann zahlt man passiv ja mit.
Älzkä: Ja eben. Wenn man den Vorteil hätte, ausgetreten zu sein, wenn man den haben wollen würde, auszutreten, keine Steuern zu zahlen.
Jule: genau, die finanziellen Mittel da eben nicht zu zahlen. Ja gut, also ich fand das nochmal ganz spannend. Ich hab's jetzt auch einfach vorgelesen, weil es ja über Telonym auch anonymisiert reingekommen ist. Vielen, vielen lieben Dank für dieses Feedback. Und ja, also wie gesagt, die sachliche Ebene ist das eine, aber diese emotionale Erpressung, das ist, also ich bin, wie gesagt, schockiert sind wir.
Älzkä: Okay, ja. Ja.
Jule: Vielen, vielen lieben Dank für diesen Beitrag.
Älzkä: Eu!
Jule: Dann machen wir weiter. Was machen wir denn weiter?
Älzkä: mit Jesus, Maria und Joseph.
Jule: Gut, ich bin bereit dafür.
Älzkä: Ja, ich habe dir was mitgebracht natürlich. Und zwar habe ich dir Haushaltsaufgaben mitgebracht, die du mal einsortieren kannst.
Jule: Mhm. Josef Josef Josef
Älzkä: Und zwar Staubsaugen, Klo putzen, Fenster putzen.
Jule: HAAA! Warte, ich antworte nochmal neu.
Älzkä: Nein, du musst schon.
Jule: Okay. Also, mein absoluter Josef, also wirklich der Josef unter diesen, wenn nicht diese drei, ist Fenster putzen. Ich finde das absolut anstrengend, weil das für mich zu viele Steps beinhaltet, weil einfach nur ein Glas da einsprühen und machen. Okay. Aber zum Fenster putzen gehört ja auch die Rahm sauber machen, von Fliegenscheiße befreien.
Älzkä: Mhm. Ja. ja.
Jule: dann brauchst du das richtige Wetter. Die Sonne darf nicht zu tief stehen. Mehr Kur muss rückläufig sein, damit es keine Streifen gibt. Ich weiß es nicht. Ich hab sogar...
Älzkä: Dann brauchst du auch noch mal einen Staubsauger, um unten die Fuge auszusaugen.
Jule: Ja, genau. Denn genau, wo das dann alles so reinrieselt, dann soll's am Ende auch streifenfrei sein, damit wenn du alle Fenster geputzt hast, zehn Minuten später es so anfängt zu regnen, mit so viel Wind, dass alle Arbeit wieder in Arsch ist.
Älzkä: Mh. Ja, genau.
Jule: Ich hasse das. Ich hab sogar so ein Saugerät, womit ich meine Fenster, also die Flüssigkeit dann so absauge. Hab ich gedacht, das macht es dann vielleicht unterhaltsamer oder besser oder nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
Älzkä: Ja. Nein. Super, also das ist Joseph.
Jule: Es gibt Tage, an denen mache ich das intensiver. Dann gibt es Tage, an denen mache ich das weniger intensiv, weil es mal mehr, mal weniger Reinigung braucht. Das mache ich aber auch nicht mit, jetzt ist einmal die Woche, es ist Samstags, heute putze ich meine zwei Toiletten, sondern ich mache das, weiß ich nicht, an dem Mittwoch stehe ich sieben auf und muss erst neun zur Arbeit. Und wenn ich dann auf dem Klo war, mache ich hinterher noch mal schnell das Klo sauber.
Älzkä: Ja. Hmm.
Jule: So mache ich das, weil ich habe auch am Klo des Infektionsmittels und einem Lappen immer liegen, sodass das halt so nebenbei gemacht wird. Das ist jetzt nicht so ein Akt wie beispielsweise Fensterputzen, da war ich schon mal einen halben Tag frei, mich emotional darauf vorzubereiten, dass ich dann eine halbe Stunde Fenster putze. Ja, und auf Platz eins, mein Jesus ist Staubsaugen. Vor allem unter dem Aspekt, dass Staubsaugen bei mir bedeutet, dass ich entweder mein Handy nehme und den Saugroboter anmache.
Älzkä: Ja, ist so. Ja, I feel you.
Jule: oder mit dem Fuß einfach auf den Saugroboter drauftrete und der losfährt. Aber ich habe auch noch einen alten Staubsauger, den man so richtig in eine Steckdose und dann fährt man damit so.
Älzkä: Okay. Ja. Ja.
Jule: Das finde ich aber auch sehr satisfying, vor allem wenn man dann so einen richtigen Direktbrocken hat und dann ...
Älzkä: Und jetzt noch so Knispelt. Okay.
Jule: Deswegen ist das unter allen Gesichtspunkten mein Jesus. Aber sonst Hausarbeit an sich ist für mich so ein insgesamter Josef. Ich finde da keine Freude dran, genauso Gartenarbeit. Ja, nee, es ist einfach nicht so meins, wie es bei dir.
Älzkä: Ja, okay. Ja. Ja. Ja, also ich finde grundsätzlich auch alles, Josef, hätte gerne Reinigungskräfte, die alles für mich erledigen. So und dann ist es aber so, dass Josef schon auch wie bei dir ist. Absolut Fenster putzen, letztes. Aber da wird und dann wird es anders. Maria ist für mich Staubsaugen. Nicht weil ich gerne Klo putze, aber weil.
Jule: Mhm. Ja.
Älzkä: Das Geräusch des Staubsaugers zerstört meinen Körper. Ich hasse dieses Staubsaugergeräusch. Ich finde das so schlimm. Ich mache schon immer mit Noise-canceling Kopfhörern. dieses... Das macht mich... Es entzieht mir jegliche Lebensenergie und jeglichen Lebenswillen dieses Geräusch. Dieses sonore Dauerbrummen. Das macht mich richtig schlimm fertig.
Jule: Bye! Ja.
Älzkä: Genau deswegen und Klo putzen. Ich bin super schnell und super effektiv und ich finde es nicht toll, aber es ist das, was ich am einfachsten abschließen kann, weil ich da die einfachsten Handgriffe für habe und dann bin ich fertig und dann ist es gut und es ist sauber und ich freue mich auf ein sauberes Klo zu sein. Ich finde, saugt werden muss auch, das ist nicht die Frage, aber dieses Geräusch, wirklich, das zerstört meine Seele.
Jule: Ja, vielleicht ist dann auch so ein Saugroboter eine Option.
Älzkä: Wir haben ja überall Stufen und jetzt auch wieder. gesagt, ich bin nicht jemand, der für mich Staub sorgt. Und zwar, wenn ich nicht zu Hause bin.
Jule: Achso, ⁓ Mist. Wie alt sind nochmal deine Kinder?
Älzkä: Ja, genau.
Jule: Es gibt auch dann irgendeinen bestimmten Zeitpunkt, wo Kinder dann auch so Spaß daran finden, wo man dann vielleicht noch mal hinterher so nacharbeiten muss. Aber nicht mehr so die Gesamtfläche. Vielleicht kannst du da jemanden in deinem Haus nochmal überzeugen, das gut zu finden.
Älzkä: Ja, so mit drei. Bitt. Ja, genau, die andere Person, erwachsene Person bei uns, mag das ja sehr gerne, aber die braucht ihn halt super ewig und das zerstört mich halt, weil ich bin ja auch immer zu Hause, häufig zu Hause, weil die zu Hause ist. Und das ist furchtbar, das ist furchtbar, furchtbar. Ja, und es gibt leider auch keine leisen Staubsauger. Wir haben schon einen super teuren Staubsauger, weil der leiseste ist, den es auf Markt gibt. Aber es macht mich trotzdem fertig.
Jule: Toll! Achso. Ja, gut. Das stimmt. Ja, hab bei meinem Saugroboter auch so eine Nachtfunktion, dass der extra leise ist. Aber man hört den dann trotzdem noch und der ist auch nicht so effektiv. Also die Saugleistung ist dann ungefähr so 30 Prozent und dann denke ich so, dann kann ich's auch lassen. Und bei mir ist halt so ein Ding, dass ich sehr oft den Staubsorger anmache, kurz bevor ich das Haus verlasse. Also der fährt hier durch und ich krieg's halt nicht mit. Ich bin einkaufen und der fährt hier rum. Und dann ist das auch gut. Aber ja.
Älzkä: Ja. Jaja, ja ja genau. Ja, dann lass es auch. Ja genau, mega, mega. Ja, so muss es sein. Sehr schön. Wie es bei euch so? Habt ihr mal was für uns zum einordnen? Dann schickt es uns gerne. Wir sortieren gerne für euch ein. Wir gehen weiter in unserer Folge.
Jule: So viel dazu. Ja.
Älzkä: Meine Empfehlung wäre für dich oder für alle Menschen da draußen, es ist ja der Frühling da und man wird so bisschen aktiver wieder, such dir mal irgendein nettes DIY Projekt und mach mal einfach was selber. Wenn du irgendwie aufhandwerklich ausprobieren mal Bock hast, mach das. Oder wie wäre es mal mit einem Bild malen oder also wirklich mal dir ein Projekt vornehmen, wirklich was zu machen, was dann hinterher da ist. Do it yourself, irgendwas reparieren zu Hause, irgendwas, wo du sagst, das liegt schon ewig oder ich hätte super mal
Jule: Mhm.
Älzkä: sowieso mal Bock, dies und das mal zu machen, habt es bisher noch nicht angepackt, mach mal was. Das ist meine Empfehlung der Woche.
Jule: das ist toll. Es ist vielleicht auch bisschen anschließend, weiß ich nicht so genau. Meine Empfehlung der Woche ist ein oder mehrere, wie auch immer die Zeit ist, Mandala ausmalen. Ich habe in den Osterferien, habe ich entdeckt, für mich Mandalas malen und das hat mich auf eine ganz andere Art nochmal ganz anders beruhigt.
Älzkä: Ja! Ja, glaube ich dir.
Jule: Also ich bin so eine Person. Ich habe früher in einer Schule auch immer ganz viel nebenbei gekritzelt und so, auch besser zuhören zu können und aufmerksam im Raum zu sein. Auch wenn ich gemalt habe, also wenn ich gemalt habe oder irgendwelche Sachen gekritzelt habe, war ich aufmerksamer für Gespräche, auch wenn es dann immer so aussieht, als hätte ich kein Interesse. Aber wir waren jetzt auf Juleica-Schulung und dann hat man ja auch ab und zu mal Zeit und dann hat man wieder Teamsitzung.
Älzkä: Mhm, mhm.
Jule: Dann habe ich so gedacht, ich würde eigentlich voll gerne was ausmalen. Und dann hatte ich aber auch kein Mandala-Buch zur Hand. Ich habe dann am Ende eins gefunden. Und weißt was ich aber dann gemacht habe? Ich habe mir ein Mandala aufs iPad geladen, habe es in GoodNotes reingepackt und habe auf dem iPad ausgemalt. Und selbst das hat mich schon beruhigt.
Älzkä: Sehr gut. Sehr schön. Sieht man auch noch richtig tätig aus, wenn man auf dem iPad die ganze Zeit rumschreibt. Ja, egal.
Jule: Und, ähm Ja, also Also es ist dann ja wirklich nur so krrrr und ich habe das dann aber auch über die Julaika über das Julaika Seminar hinaus mit nach Hause genommen und bin dann halt auch abends so ich gucke keinen Fernsehen, sondern ich mache mir einen Podcast an und male nebenbei Mandela aus. das vielleicht ist das ja auch was für dich, wenn du sagst, das probiere ich mal aus und ja.
Älzkä: Ja, geil. Herrlich. Ja, finde ich eine Empfehlung. Ja. Ja.
Jule: gibt es halt unendlich viele, die Quelle an Mandalas ist unendlich. Ob jetzt nun analog mit richtigen Buntstiften oder einfach digital am Tablet, das hat mich total begeistert. Deswegen, vielleicht ist das ja auch was für dich.
Älzkä: Sehr schön. Wunderbar. Ich würde sagen, das war Flüsterfragen, der Podcast für deine Glaubensfragen, die du dich nicht traust, lautzustellen. Das Beste bei uns ist, falsche Fragen gibt es nicht. Du erreichst uns, da wo du uns erreichen willst. Ich bin Elzke und mir gegenüber ist es die Liebe. Bis denn, Tschüssi, ciao, Kakao.
Jule: Jule. Tschüss, bis denn, tschüss, tschüss, tschüss.