Flüsterfragen

Flüsterfragen

Transkript

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Jule: 2, 3.

Elske: Hallo und herzlich willkommen zu Flüsterfragen, der Podcast für deine Glaubensfragen, die du dich nicht traust, lautzustellen. Und das Beste bei uns ist, falsche Fragen gibt es nicht. Deine Fragen erreichen uns über telonympunkt.me slash fluesterfragen, bei NGL, Flüsterfragen, als Direct Message bei Instagram oder auf irgendeiner anderen Art und Weise. Ich bin Elzke und mir gegenüber sitzt die Liebe.

Jule: Jule!

Elske: Hello, hello! Heute mit bisschen technischen Startschwierigkeiten. Ihr werdet das vielleicht nicht merken, aber ich bin jetzt schon nass geschwitzt.

Jule: Ja, also Baustelle overall, Zeit der Umbrüche. Ihr seid umgezogen und habt ein neues Büro und jetzt ist aber auch noch Büroeinrichtung, Laden, WLAN bei euch crazy. Bei mir ist auch Baustelle.

Elske: Ja, äh, LAN braucht man nicht, das ist was für Luschen.

Jule: Schnelles Internet, nein danke.

Elske: Nee, das machen wir nicht. Solches modernes Zeug wollen wir nicht in der Kirche. Gut. Ja, und bei dir ist auch Baustelle, also...

Jule: Ja, deswegen, wenn es im Hintergrund ein bisschen kreucht, fleucht, hämmert, das sind wir, das sind unsere Umgebungen. Eine Folge bringen wir euch trotzdem quick and dirty, denn wir haben auch immer noch Fragen. Und wie immer starten wir aber natürlich mit einer Frage von Telonym generiert. Die lautet heute so. Bist du oft bei TikTok?

Elske: Yay! Oft bei TikTok war die Frage.

Jule: Ja, ob du oft bei TikTok bist?

Elske: Ähm, ich bin, ich frage mich gerade, ob du auch von den blauen Bergen kommen willst, im Hintergrund hörst, weil das gerade bei uns läuft. alles klar, jetzt glaube ich nicht mehr. Hab mich grad abgelenkt. TikTok. Ähm, ich find TikTok sick. So. Und hatte eine Zeit lang TikTok und war da echt viel und war so richtig dumm gescrollt und hab richtig gemerkt, wie mir das alle Lebensenergie raussaugt.

Jule: Ja. Mhm.

Elske: Und hab dann TikTok deinstalliert und jetzt ist es ja so, dass wir auch einen TikTok-Kanal haben und da Dinge droppen. So, hochladen, Reels hochladen. Oder heißt es Reel? TikToks hochladen. Aber ich nutze TikTok nicht mehr, weil das echt einfach für mich keine gute Plattform ist. Und bei dir so?

Jule: Ja, kann ich total nachvollziehen. Ich sag immer gerne, ich benutze TikTok als Einbahnstraße. Ich schicke da nur Sachen in eine Richtung rein.

Elske: Ja, voll gut.

Jule: Aber selber hänge ich dann nicht ab und konsumiere da auch nicht. Das ist auch immer ein bisschen, ich denke dann so, klar, ich verpasse halt ungefähr alle Trends und kriege die dann vielleicht erst mit, wenn ich dann mal bei Instagram Reads gucke. Aber da ist das halt auch ähnlich, dass ich da echt nicht so viel konsumiere, ich produziere eher. So.

Elske: Ja, es geht mir genauso. Ich frage mich immer, ob das schlecht auch für den Algorithmus ist, wenn man selber gar nicht konsumiert. Aber auch das ist vielleicht dann egal.

Jule: Ja, ich glaube, am Ende, wenn man so richtig Reichweite und so aufbauen will, ich habe mich da vielleicht jetzt mal informiert, weil ich so einen, vielleicht einen Katzenprofil plane für Instagram, habe mich davon chat-GBT beraten lassen. Und da ist eine Strategie eben auch, dass man mindestens am Tag bei zehn ähnlichen Profilen kommentieren soll, einfach auch Menschen auf sich aufmerksam zu machen. Ja.

Elske: Ja, So, ganz genau. So muss das nämlich, das ist nämlich auch ein Ding, was einfach dazu gehört. Ja, aber TikTok. Ja, eher nein.

Jule: Es ist eine Entscheidung. Oder halt auch keine, Sich dagegen zu entscheiden, ist ja auch eine Entscheidung.

Elske: Richtig. Richtig.

Jule: Sehr gut, wir haben heute eine Flüsterfrage, die uns schon vor über einem Jahr erreicht hat, aber die wir natürlich nicht vergessen haben. da geht es auch ⁓ Geld. Die lautet heute so.

Elske: Ja, das zielt ja auf ... Also der Zehnte ist sozusagen aus dem Alten Testament, dass man sagt, der Zehnte soll gespendet werden, soll gegeben werden an die Gemeinde, an die Gemeinschaft. So. Das ist so eine alter testamentliche Idee. die viele Freikirchen ... Oder es scheint eine freikirchliche Tradition zu sein. Ich hab das schon öfter gehört von freikirchlichen Einrichtungen oder von Freikirchen, dass da der Zehnte sozusagen Maßgabe für eine Spende, für was auch immer ist.

Jule: Mhm.

Elske: Die finanzieren sich ja nicht im Gegensatz zu uns landeskirchlichen Kirchenkreisen und Kirchen aus Kirchensteuer zum Beispiel oder anderen Mitteln, sondern halt aus sich selbst heraus und deswegen ist das glaube ich so eine Maßgabe, die da gesetzt wird.

Jule: Steuern? Genau, und der Zehnte ist praktisch der Zehnte Teil des Gehaltes. zehn Prozent, gehen wir mal davon aus. 2000 Euro. Wie viel ist davon der Zehnte Teil? Das sind dann ... So. So, und dieser Zehnte Teil von 200 Euro, der soll dann eben der Kirche ...

Elske: Mathe-Basis-Kurs

Jule: gegeben werden und die Kirche macht damit dann natürlich wohltätige Dinge, hält die Gemeinde am Laufen für diakonische Zwecke. Ich glaube, so ist das im Ursprung gedacht gewesen.

Elske: Ja, also ich glaube, es bezieht sich auch nicht nur auf das Gehalt. Ich habe eine Erzählung von einer Studienkollegin, die aus der Freikirche kommt, dass das bei denen zu Hause sehr stark auch gelebt wurde mit den Zehnten. Und das ist dann auch bei Erbschaften oder anderen Sachen, dass immer der Zehnte an die Gemeinde gegangen ist. Also die haben das so sehr durchgezogen. Also der Zehnte von allem, was ich bekomme, der geht oder 10 Prozent von allem, was ich bekomme, geht an meine Gemeinschaft.

Jule: okay.

Elske: Und heutzutage die Freikirchen machen da natürlich nicht nur an Anführungsstrichen Diakonenschiss, sondern die müssen halt auch ihre Ehreprediger zum Beispiel oder ihre Jugendarbeit komplett selber finanzieren, wenn es nicht ehrenamtlich ist, wobei es da auch halt angestellte Menschen gibt für die Gemeindeleitung und so weiter, geistliche Leitungen und die werden auch davon bezahlt. Also es muss echt aus den, ich sag jetzt mal, Mitgliedsbeiträgen selbst erbracht werden.

Jule: auch das sind. Mhm. Ja, gut. da weiß ich zum Beispiel, da bin ich in den freikehlichen Strukturen auch zu wenig drinne. Ich weiß halt auch nicht, was sie noch alles davon finanzieren müssen. Das Gebäude ist es auch. Die ganze Bürokratie, ja irgendwo auch nicht, also die gibt es ja auch. Es ist ja nicht nur so, nur weil es jetzt nicht institutionell so verankert ist wie Landeskirche, dass es da nicht auch Verwaltung, Bürokratie. Immobilien und Land gibt, was es zu verwalten. Vielleicht haben sie einen Garten, muss auch gemäht werden.

Elske: Ja voll. glaube, dass soweit ich weiß von ein, zwei Gemeinden, es ist aber auch ja eine massive Diversität dort vorhanden, dass wirklich alles aus sich selbst heraus getragen wird. Und das hängt auch damit zusammen, wie die Anerkennung der Gemeinschaft ist. Weil es geht ja von, nenne es mal, Wohnzimmergemeinschaft, die sich trägt bis hin zu großen Gemeinden, die wirklich große Gebäude haben und einige Mitarbeitende auch.

Jule: Ja.

Elske: Das ist ja so die Spannbereite, es da gibt. Und ich denke aber schon, dass, eine gewisse Anerkennung vorhanden ist, also auf einer rechtlichen, staatlichen Ebene, dass auch dann auf öffentliche Mittel, Beispiel aus Jugendarbeit, wenn man als Träger anerkannt ist, aus Jugendarbeit zugegriffen werden kann. Aber das spiegelt ja nichts wider, was das alltägliche Geschäft ist. Sondern das ist ja immer für specials, Freizeiten, die es das ananlasst.

Jule: Gute Nacht. Ja, ich habe mal ein Projekt zusammen mit einer Freikirche gemacht und da haben wir halt auch gesagt, das ist auf Spendenbasis. Wir hatten aber trotzdem vorher war so ein Kinoprojekt und bis man da rechtlich muss man halt auch schon mal die ganzen GEMA-Gebühren zahlen. Und dann haben wir auch gesagt, okay, wir machen es auf Spendenbasis. Und ich war dann so, naja, ist aber schon recht viel, was da auf Spendenbasis zusammenkommen muss. Aber es war am Ende das Dreifache, weil die Leute das gewohnt sind, zu geben.

Elske: Ja. Richtig, ist genau.

Jule: Weil eben, dass das irgendwie so ein Gemeinschaftsding ist, worauf sich alle verständigt haben, mit dem Wissen halt auch, ich nehme hier teil, ich bin Teil dieser Gemeinschaft und dafür zahle ich auch. Und dann ist halt die Frage, ist es denn nun der Zehnte? Ist das zu viel, ist das zu wenig?

Elske: Ja, genau, da ist es dann auch wirklich, da geht der Hut dann noch mal und noch mal und noch mal rum. Und jetzt zur Frage zurückzukommen, ist das genau zu viel und zu wenig oder vielleicht auch noch mal so ein kleiner Side-Drop in eine landeskirchliche Struktur? Also ich finde schon, dass man das Gefühl haben kann, es ist zu viel und dass man sagt, ich möchte das nicht. Und die Frage ist, glaube ich, ja vor allem auch eine Aufrichtigkeit, mit der ich das tue. Fühle ich mich gezwungen, das zu machen?

Jule: Mhm.

Elske: und finde eigentlich, dass ich das nicht machen möchte, dann ist das für mich was, wo ich sagen würde, stehe ich jetzt nicht so dahinter, dass man das tun sollte. Auch ein Grund, warum Landeskirchen das zum Beispiel nicht mehr so machen, also wie gesagt, das ist eine alttestamentliche Tradition, und im Neuen Testament, in Matthäus ist es so, dass er es eher kritisiert, weil es da aus der Sicht darum geht, dass man halt sozusagen wie so eine Zwangsabgabe macht. Und eigentlich geht es beim Christen darum, Herz zu geben, Herz, sich zu sein und Gerechtigkeit zu leben. Und natürlich passiert das auch monetär, also über Geld. Aber es geht doch vor allem die innere Einstellung, die ich dazu habe.

Jule: Ja, und einen zehnten Teil von meinem Herzen kann ich schlecht rausreißen.

Elske: Ja genau, da wäre es eher besser, wenn du 100 % deines Herzens im metaphorischen Sinne gibst, also voll dabei bist, anstatt für den Zehnten die Tasche aufzumachen. Auch gemessen an dem, was du monetär hast. Also das ist ja auch nochmal ein Thema, wenn jetzt jemand, der irgendwie kein Einkommen hat oder ein extrem geringes Einkommen hat, dem auch noch die 10 % wegzunehmen, also was heißt wegzunehmen, den sozusagen aufzudoktruieren. Das zu geben ist halt schon auch heftig, wenn man eben nicht irgendwie mit einem Porsche irgendwo vorfährt oder so. Auch, ich sag mal so, für mich wäre es jetzt wahrscheinlich nicht das größte Problem, den Zehnten abzugeben. Weil es hängt aber ja auch von meinem Einkommen ab oder von meinen Verhältnissen, in denen ich lebe. Und auch da, finde ich, ist es schon ein Unterschied, den man machen muss. Also wenn sich jemand fragen muss, dann kann ich halt diesen Monat nicht zum Friseur, weil ich hab den Zehnten abgegeben oder ich kann nur Nudeln essen, weil ich hab den Zehnten abgegeben, weiß ich nicht.

Jule: Genau, und wie viel trägt davon dann auch die Gemeinschaft in dem Verständnis, okay, die Person war jetzt diesen Monat beim Friseur und der zehnte von nichts ist natürlich nichts, aber 10 Prozent von 100 und dann sind wir schon beim Friseurbesuch, ne? Also, es ist halt eine Rechnung, die... So, das ist eine Rechnung, die nach oben hin, je nach Umständen, das hast du ja gesagt, egaler wird, so...

Elske: Faber-Schub.

Jule: Wenn ich 20.000 Euro habe, dann tun mir 2.000 Euro vielleicht weniger weh. Aber wenn ich nur 500 Euro habe, sind 5 Euro schon aui. Ach nee, ja.

Elske: Ist so. Doch fünf ist glaube ich richtig, oder? Ja. Nee. 50. Ganz ehrlich, Sozialarbeit studiert nicht Mathe. Kopfrechnen nie meine Stärke gewesen.

Jule: 50. 50. Ja, ja. So, na aber wir haben es halt noch schnell aufgefangen, bevor wir den...

Elske: Also ich würde dazu sagen, ich kann verstehen, dass du sagst, es kommt dir viel vor. Und ich würde fragen, was ist es mir wert? Und was macht es, dass es dir viel vorkommt, dass du dich dagegen sperrst? Wenn du das Gefühl hast, erstens, ich habe selber super wenig und kann das deswegen nicht, dann lass es. Wenn du das Gefühl hast, es ist nicht aufrichtig und eigentlich will ich mit dem Herzen mehr, ich will 100 Prozent Herz geben und kann so viel Geld nicht geben, dann ist das für dich richtig.

Jule: Mhm.

Elske: Und wenn du aber sagst, aber vielleicht auch ist das valid, wenn du sagst, ich habe halt 20.000 im Monat und eigentlich ist mir das zu viel und es ist mir nicht wert, hat auch das ein ... wert sozusagen, dein Gefühl dazu, dann würde ich mich halt fragen, was brauche ich eigentlich und was bin ich bereit zu geben und wie kann ich das ausgleichen, dass ich den Zehnten nicht geben will.

Jule: Ja, genau, das fasst das gut zusammen.

Elske: Also eine Spannbreite auszumachen aus der Landeskirche. Wir haben, wenn Gottesdienst-Kollekte dies das, es sind immer in den Diakoniemitteln, die am Ausgang gesammelt werden, also wo ich das jedenfalls mitkriege, immer mehr drin als in den Klingelbeuteln. Abgesehen von Weihnachten vielleicht. Und in dem Klingelbeutel ist das die Spannweite zwischen einem Schein, welcher auch immer, und einem Hustenbonbon oder einem Hundeleckerli. Wir hatten auch schon ein Apfel im Klingelbeutel. Also das Feld ist breit und jeder gibt das, was er geben kann, zu geben, bereit ist. Und alleine daran finde ich, dass Leute das Gefühl haben, sie müssen einen Bonbon reinwerfen, nur damit es ein Geräusch in diesen Beutel macht, zeigt, dass wir ein Problem haben.

Jule: Ja, laudai ja. Ja, und ich glaube zum Thema Kirchensteuer und ob wir das gut oder schlecht finden, ist nochmal eine separate Folge.

Elske: Ja, voll, das können wir machen, was zum Thema Kirchensteuer zu machen. Hätte ich Lust zu. Oder zum Thema Umverteilung und Verteilung von Geldern im landeskirchlichen Bereich.

Jule: Ja gut, mein Vorschlag…

Elske: Kind of fun.

Jule: Sehr gut. Ich glaube aber, die Frage ist soweit beantwortet. Und angesichts unserer technischen Gegebenheiten spurten wir durch die Folge. ich würde fragen, wollen wir mit Jesus Maria und Joseph weitermachen, Elzke? Dann geht das jetzt los.

Elske: Ja, richtig. Auf jeden Fall.

Jule: Ich habe dir heute was zum Einsortieren mitgebracht, auch wieder Jahreszeit angemessen, denn im Moment werde ich begleitet von einem Grundrauschen, was sich Olympia nennt.

Elske: Wuhu! Aha.

Jule: und hätte da eine Frage anhand der Sportarten. So, ich habe dir drei Sportarten mitgebracht aus dem Winter-Olympiabereich und die darfst du einsortieren. Jesus Maria Josef, Jesus natürlich König, Sohn Gottes aller Bester und Josef, naja, war auch dabei von dieser Spannweite. Ich habe dir folgende Sportarten mitgebracht.

Elske: Aiaiaia Okay.

Jule: Curling? Skeleton?

Elske: Ja?

Jule: und Skispringen.

Elske: Okay, also als allererstes vielspringen für mich absoluter Josef.

Jule: Gut.

Elske: Es gab ja auch mal so in den frühen 2000ern so einen heftigen Hype, weil Deutschland relativ gut wohl, glaube ich, war. Da gab es irgendwie so Sven Hanawald und was weiß ich, wie sie hießen alle. Dass ich überhaupt diesen Namen gerade noch so abrufen konnte, ist auch crazy. Auch da habe ich es schon nicht gefühlt. Und ich tue es auch immer noch nicht.

Jule: Martin Schmidt, der Vermilkergesponsor. Mhm. Ja.

Elske: Und die anderen beiden finde ich richtig schwierig. Ich finde beim Skeleton krass. Ich finde es krass einfach so. finde auch geil, was sie für Helme haben, weil sie sich so kopfüber runterstürzen und ihre Helme entsprechend auch aufbereitet sind. Das finde ich mega gut. Aber ich glaube, dass das meine Maria ist und dass Curling, dass Curling mein absoluter Jesus ist. Weil Curling ist so... So anders. Curling ist so auf einem anderen Level mega. Also diese Ruhe, man hat, also mit welcher Ruhe, die sich das ausgucken, wo die dahin curlen und dann mit ihren Wischwedeln das Eis glatter machen oder zum Schmelzen bringen, damit diese Kugel oder dieser, wie heißt das Ding, in eine andere Richtung läuft. Geil. Also kann ich mir angucken, wenn ich Zeit hätte Olympia zu gucken.

Jule: Das ich nicht. Ich gucke das auch nicht aktiv. Bei mir läuft das halt so als Gedude im Hinterimmer auf dem Tablet. Einfach so, es steht da einfach rum und passiert. Ich liebe das ja. Ja, ich habe also erstmal, ich habe die drei ausgesucht, so bisschen so eine Spannbreite aufzumachen von verschiedenen Schauflächen. Das bildet natürlich nicht alles ab. Bei mir ist, ich bewerte das jetzt mal auf einer Unterhaltungsebene.

Elske: Ja.

Jule: Und da ist Curling bei mir halt der absolute Josef. Ich finde das so langweilig. Also das läuft bei mir nicht mal im Hintergrund. Vor allem ist es immer und dann dann bölken die sich. Es ist ja so ruhig in dieser Halle, dass man deren Gebölke untereinander hört. Und ich denke so, was passiert da? Und dann ist so. Und dann ist es schon wieder vorbei und dann ist so ja, kommt der nächste. Und es ist für mich, es ist für mich nicht unterhaltsam. Keine Ahnung.

Elske: Ja. Echt? Na geil, Ja.

Jule: Mein Maria, und da baut es dann ähnlich, wie du es schon argumentiert hast, aus, Skispringen ist für mich halt, naja, okay. Hat man früher, also ich hab auch sofort Sven Hanawald Martin Schmidt in diesem Milka-Kuh-Anzug sofort vor Augen, ist auch irgendwie so ein Bild aus der Kindheit bei mir, aber irgendwie finden die deutschen Skispringer in meinem Universum von Sportunterhaltung nicht mehr statt. Braucht natürlich aber auch eine gewisse Form von Mut, sich darunter zu stürzen, so wie bei vielen anderen. deswegen ist halt Skeleton auch bei mir auf Platz eins. Kopf über, darunter, mit Geschwindigkeiten. Wow. Ja, und daran angelehnt natürlich auch irgendwie Bobfahren und so.

Elske: Voll! Ja!

Jule: diese Geschwindigkeiten, da geht es dann ja um Zehnte. Naja, die sind schon so, ich glaube, 120 oder so. Jetzt will ich nicht lügen. Geschwindig Skeleton bis zu 145 kmh Bäuchlings. Überlegt ihr das mal. Ich finde 145 kmh

Elske: Wie schnell sind die da so, weißt du das? Was? mein Gott, das war mir gar nicht bewusst. Wow! Eine Leckung! Aber könntest mich zu aufregen dann?

Jule: Ja, finde 145 kmh aufrecht im Auto schon schnell.

Elske: Ja, genau.

Jule: Und die sind halt einfach ohne alles beuchlig. Also mit diesem Kopf zuerst. macht mich, das macht mir... ⁓

Elske: Ja, ich find's auch krass. Alleine, wie die sich da drauf schleudern, so an der Seite, also überhaupt so ein Speed-Off zu nehmen in dieser Körperposition, die sie beim Anlauf haben, find ich krass.

Jule: Ja und zu wissen, ey wenn ich jetzt hier diese Position nicht halte, nur ein Fehler mache, wumm. Ja, gut. Olympia-Unfälle gab's ja dieses Jahr auch schon ein paar spektakuläre.

Elske: Ja. Ist so. Ja, ist das so. ich habe nur beim Schieben mitgekriegt wegen Unfällen.

Jule: Na, es gab ja diesen einen großen Unfall bei der Skiabfahrt von, ich glaube Linda heißt sie, Linda Von. Die, die hatte vorher ja schon irgendein Band war gerissen, Kreuzband, genau, und dann ist sie trotzdem gefahren. Und dann ist sie ja mit ihrem Arm hat sie sich so in diesem Tor verheddert und ich glaube, die hat sich dann das Schienbein gebrochen und noch ein paar andere Geräte.

Elske: Okay? Ja, das ist beingebrochen, Holzbandriss. Ja, glaub, für Winterspiele, was Verletzungen angeht, einfach Next Level. Da können die Sommerspiele nix dagegen.

Jule: Ja, und ich habe auch manchmal das Gefühl, dass bei den Winterspielen auch mehr semi-professionelle Sportlerinnen dabei sind, die sonst eigentlich so nebenbei noch andere Berufe haben, weil die Sportart eben nicht so crazy ist, als dass man davon hauptberuflich leben könnte.

Elske: Noch mehr als im Sommersport sozusagen, das kann sein.

Jule: Weiß ich auch nicht. Vielen, vielen lieben Dank für diese Einordnung.

Elske: Gut. Sehr schön, machen wir weiter mit unserer anderen liebsten Kategorie. Wir lieben alle unsere Kategorien. Ich habe eine Empfehlung mitgebracht. Impfung. Gutes Ding, macht das. Ich hab mich in letzten Jahren immer geimpft. Aus Gründen. Dieses Jahr warum auch immer nicht. Und ist kacke.

Jule: Die Retourkutsche kam schon. Babatz! Ja, kann ich verstehen. Ich habe auch was angesichts der Jahreszeit mitgebracht, denn wir befinden uns ja auch am Ende der fünften Jahreszeit. Karneval. Wenn die Folge rauskommt, ist ja gerade Aschermittwoch und ich habe jetzt schon in einigen Dörfern, wo Karneval ist, gesehen, dass das nicht immer 100 Prozent aufgeräumt wurde.

Elske: Ja.

Jule: Und deswegen ist mein Take, wenn du das nächste Mal spazieren gehst, und das betrifft jetzt nicht nur die Karnevalsdörfer, ey, einfach mal zehn Teile Müll mitnehmen und in nächsten öffentlichen Mülleimer rein. Vielleicht nimmst dir eine kleine Tüte mit, denn ... Aber gerade in den Karnevalsdörfern, ey, da liegt so viel Gritze am Rand.

Elske: Ja. Den finde ich gut.

Jule: Genau, Konfetti ist mittlerweile, also bei uns zum Beispiel, mittlerweile verboten. Aber es ist ja trotzdem Bonbons, Flaschen, Kostümreste. Deswegen ist das meine Empfehlung der Woche. Eigentlich eine Empfehlung fürs Jahr, fürs Leben. Ja, tut halt auch nicht weh. Ich freu mich drauf. Tschüüüüß! mal speichern hier. Ich check das halt. Also leben wir in Deutschland oder was? Hier stoppe ich jetzt auch.

Über diesen Podcast

Flüsterfragen - der Podcast für alle (Glaubens)Fragen, die du lieber leise stellst! Falsche Fragen gibt es bei uns nicht.
Dazu gibt es Interessantes, Spannendes und Überraschendes aus der Bibel und dem christlichen Glauben.

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Geflüstert wird alle zwei Wochen. Du findest uns auf vielen gängigen Podcast-Plattformen und bei YouTube.

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Mit freundlicher Unterstützung von:
yeet-Netzwerk, Dock III Records, Michel, Celine und Flo.

von und mit Elske Gödeke und Jule Grote

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