Elske: Hallo und herzlich willkommen zu Flüsterfragen, der Podcast für deine Glaubensfragen, die du dich nicht traust, lautzustellen. Und das Beste bei uns ist, falsche Fragen gibt es nicht. Deine Fragen erreichen uns über ngl.telonym.me.fluesterfragen als Direct Message bei Instagram oder auch bald unter meiner neuen Adresse per Post. Ich bin Elzke und mir gegenüber sitzt die Liebe. Yay! Ja, wir haben morgen Umzugstag mit der Arbeit. Ich bin schon ganz aufgeregt. Und falls ihr irgendwo einen Schnipsel seht, da stehen schon Kartons.
Jule: Kartons bei dir im Hintergrund toll.
Elske: Ja, wir haben 200 Umzugskartons. Ja. Steele. Hoffentlich Umzugshelfer. Also Leute, Umzugsunternehmen haben, die müssen es doch lieben.
Jule: Das kann ich nicht zu erzählen, ich kenne niemanden, der das hat. Ich bin bisher auch immer nur ohne professionelles Team umgezogen. Also, Elzke, unsere Einstiegsfrage von Telonym Generiert lautet heute so.
Elske: Nee. Ach so, Essen, Kochen.
Jule: Ich denke schon, so würde ich es auch verstehen.
Elske: Das ist schwer, sag ich dann. Also ich koch ja manchmal Sachen, die ich nicht so ständig koche. Zum Beispiel habe ich so eine Blätterteig-Pilz-Roulade mal gemacht. Ja, bei Pilzen kriegst du jetzt schon gleich einen Panic Attack. Und die war richtig gut und ich würde sie diesmal ein bisschen anders machen. Nee, das war gar nicht Blätterteig, das war so Kartoffelteig außen und dann Pilze innen drin. Das war so eine vegane Braten-Alternative sozusagen.
Jule: Mhm. Also für mich klingt das auf jeden Fall nach schwerem, also schweres Gericht wäre für mich auch mit viel Aufwand verbunden.
Elske: Ja, es ist dann Aufwand und man muss das echt öfter machen, damit man irgendwie so die Knive hat, weil ich finde, beim Backen kann man sich einfach, wenn du dich 100 Prozent ans Rezept hältst und es ist richtig gut, dann funktioniert das in der Regel auch. Also wenn das Rezept richtig gut ist. Beim Kochen ist es so, dass du dann noch irgendwie
Jule: Mhm.
Elske: Dann sind deine Kartoffeln ein bisschen anders und dann reißt der Kartoffelteig oder da steht dann Mehl bis der Teig nicht mehr klebt und dann hast du zu viel reingemacht und dann reißt der deswegen. hm, ist so... Rezepte sind glaube ich manchmal einfach scheiße.
Jule: Mhm. Ich würde zum Beispiel auch sagen, es gibt Keksarten, die empfinde ich auch schon als schwer. Also Kekse backen kann ja auch super schwer und kompliziert sein. Und deswegen, ich bin auch mehr so im Team einfach und sättigend. Ich habe früher auch gedacht, Rotkohl ist voll schwer. Aber Rotkohl ist gar nicht schwer. Naja.
Elske: Ja. Ja. Nee. Nein. Gibt schwere Sachen.
Jule: Also ganz alleine habe ich zum Beispiel noch keine Rouladen gemacht, ich war immer nur Beiköchin. Ich habe ja...
Elske: Ich habe mir jetzt so vegane Rouladenrezept gesehen aus so Kichererbsen und kidneybohnen und anderen Dingen und Tofu und Seitan fix. Das steht bei mir noch auf dem Plan als nächstes.
Jule: Mhm. wo ich mal gedacht habe, ich bin hier wissenschaftlich richtig am Rotieren und crazy aufwand war, als ich der Familie versprochen habe, Weihnachten am veganen Nachtisch zu servieren und habe dann ein Rezept gefunden, das hat schon einen Tag vorher angefangen. Ich musste nämlich Cashews in Wasser einlegen, damit die ganz weich werden. Und da habe ich auch gedacht, mein Gott, das ist voll das komplizierte Rezept und dann muss ich so und so und so.
Elske: Hahahaha Ja, das stimmt schon richtig, Mmh.
Jule: Am Ende habe ich diese Cashews einen Tag vorher in Wasser eingelegt. Dann sind die zufälligerweise sehr weich gewesen. Ich habe einen Thermomix, da habe ich die dann reingeschüttet. Dann habe ich da noch TK-Bären reingeworfen. Für die Süße noch bisschen was dazu. Ich glaube, aus der Vanilleschote, dieses Mark.
Elske: Und wie ist es geworden? Sie sind weich gewesen. Die feine Dame hier mit ihrem Thermomix die Ecke. Mhm.
Jule: Da habe ich auch schon gedacht, das kaufe ich auch nur alle drei Jahre mal zum Backen. Ja, und dann habe ich alles ordentlich verrühren lassen und es war eine krass, eine krass sättigende vegane Creme und es war wirklich sehr lecker und ich habe gedacht, habe, also damit kann ich mich jetzt beim großen Promi backen anmelden, auch wenn ich kein Promi bin, aber ich war, ich war, ich war völlig außer mir, dass ich das geschafft habe.
Elske: Aber war das dann? Aber was war das Ergebnis? Cashew? Wofür war... Also was sollte das... Soll das so ein völlig säkuläres Nachtisch-Ding sein oder soll das irgendwas sein wie?
Jule: Nee, das war ... Also, es war eine ... vegane Himbergcreme.
Elske: Mehr Creme, okay, vielleicht...
Jule: halt nicht so auf so Mascarpone-Frischkäse-Basis, sondern eben auf Cashew-Basis.
Elske: Hey, ja geil, ey. Ja stimmt, Cashew ist mascarpone-mäßig gut einsetzbar. Ja mega.
Jule: Das zu unserer Einstiegsfrage. ja. Da sieht man schon, wer wo welche Fähigkeiten hat. Ich hab zwar eine schöne Küche, aber naja.
Elske: Du, die bleibt doch schön, wenn sie wenig benutzt wird, das ist auch super. Hast du eigentlich hinten Mockermaster stehen? Oder wer ist er?
Jule: Ja.
Elske: Erkenn dich doch auf die Ferne, den Mockamaster! Jule, die ewig lange kein Kaffee getrunken hat. ⁓ Kaffee, ich trinke nur Vodka!
Jule: Ciao! Und dann Ja, da habe ich mich jetzt auch erschrocken. Dieser 2016-Trend, naja, er ist ja jetzt vorbei. Aber als ich meine Fotos von 2016 rausgesucht habe, das war anderswild.
Elske: Ich fand auch wild, was war mit meinen Augenbrauen? weiß noch, dass ich das total schön fand, sie mir so zu machen, wie ich sie da hatte.
Jule: Ach, sie waren sehr schmal,
Elske: Ja, ja, das war halt da auch so, ne? Aber ich hab gedacht, aber es kommt bald wieder. sag's dir, bald haben die Leute wieder schmale Augenbrauen. Es dauert nicht mehr lange. Ich hab jetzt vorgestern für die über Skinny Jeans gesehen. Und ich hab so gedacht, ich möchte nicht, dass sie zurückkommt.
Jule: Ja. Das geht nicht, ich hab, ich, also, nee, ich hab jetzt meinen Kleiderschrank umgestellt auf weite Hosen. Das muss jetzt erstmal wieder so bleiben. Das ist sehr bequem für mich.
Elske: Naja, es ging darum, wie man die Skinny richtig trägt, dass die sich halt am Knie nicht wellt und so. Also wirklich diese Legen-mäßigen Skinny-Skinny. Und ich hab gedacht, wir wollen das doch gar nicht wieder. Naja, wie auch immer.
Jule: Mhm. Kommen wir nun zu unserer Frage. Ich weiß gar nicht, wie ich jetzt den über... Es gibt keinen Übergang. Der wird... Das wird jetzt einfach sehr nun gut hart. Also, ähm, vielleicht eine kleine Triggerwarnung, weil das Wort... Also, es geht vor allem auch ⁓ Tod. Ähm, genau. Falls es euch damit nicht gut geht, hört die Folge nur weiter oder skippt in den Kapitelmarken zur nächsten Rubrik.
Elske: hart.
Jule: Oder hört's mit einem Freund oder einer Freundin an? Genau. Hier die Frage. Ach so. Ja.
Elske: Und wir haben in den Show Notes auch nochmal die Nummer gegen Kummer und die Sorge Telefonen vermerkt.
Jule: So ist es. Die Frage lautet Wie passt meine christliche Grundorientierung mit meinem ganz persönlichen Verständnis zusammen, dass der Tod ein Segen ist und permanent und Teil unseres eingebauten Sinns des Lebens? In der Bibel wirkt der Tod oft wie etwas, das es zu überwinden gilt. Tor, Prüfung. PS? Ich glaube, dass nach dem Tod alles wie vor der Geburt ist. Angenehm nichts. Doppelpunkt Klamant zu, also smiley.
Elske: Hmm. Lange Frage. Ich habe mir schon durchgedacht, manchmal so wie am Sonntag im Gottesdienst, wo man denkt, Pastor könnte mal langsam Amen sagen. Aber ich dachte, machen wir kurz Stopp. Also ich, noch mal kurz die Paraphrase für mich.
Jule: Mhm.
Elske: Im Christentum ist es so, wir wollen den Tod überwinden, mit Gott in Einheit sein sozusagen. Und die Person sagt eigentlich, finde ich, der Tod ist eine Erlösung.
Jule: Genau, Tod als Segen wird es sogar. Vielleicht Erlösung ist ja auch mal ein behaftetes Wort. ⁓
Elske: Ich seh' Ja. Wow, Mann, ich hab noch zu der gesagt, ne, Juli, ich will vorher nicht mal die Frage hören und jetzt denkst du, ich hätte vorher mal die Frage hören sollen. Okay.
Jule: Ja, ich kann ja noch mal so bisschen einordnen, wenn in der Bibel davon gesprochen wird, der Tod als etwas, das zu überwinden geht. Da kennt man natürlich Tod als Tor. Da gibt es ja in der Offenbarung auch ganz wilde Bilder vom Tod und wie das wohl sein wird. Das letzte Gericht, wo man praktisch bestehen muss und Tod als Trennung von Gott. Genau, und irgendwie auch Verendung des Lebens. Und da finde ich aus christlicher Perspektive, dass Tod ja nicht unbedingt nur das ist, sondern ... ja eigentlich nur oder vielleicht ist das jetzt auch schon wieder meine Perspektive, Diesseits und Jenseits und ist es tatsächlich eine Grenze oder es ist einfach nur eine Grenze für uns Menschen, leben.
Elske: Genau das, oder in eine ähnliche Richtung, ich auch gerade gedacht. Mich fragt mich, es wirklich um das, also, für mich geht es schon mal um eine Abstüffung, sterben, gestorben sein und tot. Also auch im Moment des Todes, oder nicht im Moment, wenn es passiert ist, nicht im Moment des Todes, sondern danach. Also wenn das Leben nicht mehr im Körper ist, dann trennen sich Körper und Seele. Wir machen deswegen, wenn Menschen sterben, und das ist, glaube ich, nichts Christliches.
Jule: Mhm.
Elske: Zum Beispiel wenn Menschen sterben, wenn die in einem geschlossenen Raum waren, dass man das Fenster aufmacht, damit die Seele raus kann und dann ist der Leib ja nur noch eine Hülle, die dann, was auch immer damit dann gemacht wird. So, das ist für mich so der eine Punkt. Und ich glaube, an diesem Punkt endet alles, was unsere Vorstellungskraft hergibt.
Jule: Das
Elske: Das, was wir in der Bibel lesen von nach dem Tod kommt das und die, wir werden eins mit Gott und so weiter auffahren in den Himmel, keine Ahnung, gedönse, das sind alles versuchte Erklärmuster, die irrelevant in diesem Moment gewesen sein werden.
Jule: Ja, genau, ist ja tatsächlich, wenn man über Tod spricht, auch immer so ein Spiel mit Zeit, also mit Zeitformen in der deutschen Sprache. Und ich empfinde das auch so. Also wenn man in die Bibel guckt, sieht man natürlich auch nicht nur der Feind oder der, ich glaube, das ist irgendwo bei, Paulus sagt das, der Tod ist der letzte Feind, der überwunden werden muss und
Elske: Ja.
Jule: Das ist das, was sich erstmal so negativ behaftet im Kopf habe. Positiv ist ja aber auch diese Stelle im Prediger, die wir kennen. Alles hat seine Zeit. Leben hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit. Das steht da einfach gleichwertig nebeneinander. Und selig sind die Toten. So diese ganzen Ansprachen, die man auf Beerdigungen hört. Dass das Tod einfach nicht nur schlecht und böse und furchtbar ist, sondern einfach
Elske: Ja.
Jule: ein regulärer Ablauf der Endlichkeit. Also wir sind zum Glück nicht unendlich. Auch wieder meine Meinung, ich bin sehr froh, dass ich nicht unendlich lebe.
Elske: Ja, ich frage mich, es in der Frage oder das ist ja so dieses, es ist ein Nichts danach, das hört sich für mich nach einer Last im Leben an. Es ist eine Interpretation.
Jule: Mhm. Ich wollte gerade sagen, ist viel Meinung in unseren Zeilen, weil wir, ich glaube jeder Mensch geht auch anders mit Tod
Elske: Ja, also aus der Frage heraus kann ich ja nur das lesen, wie ich die Worte verstehe. Und wenn ich höre, glaube der Tod ist ein Segen, dann brauche ich Segen. Natürlich, wenn es mir gut geht, ist ein Segen auch toll, aber wenn es mir nicht gut geht, ist ein Segen noch was viel Wichtigeres. Es hört sich wie gesagt für mich so an, als wenn sehr viel Last im Leben ist bei dieser Person und dass man sozusagen den Tod als Entlastung
Jule: Mhm. okay, ja.
Elske: haben möchte oder erreichen möchte. Also für mich hat das auch so eine... Also ich möchte gar nicht so eine therapeutische Ebene irgendwie so reinbringen, aber für mich hat das so eine depressive Anmutung auch.
Jule: Haha. Boah, crazy. Ich habe, ich höre zum Beispiel was ganz anderes, machen wir gleich, sag erst mal.
Elske: Hm. Und da will ich erst mal sagen, wenn du Hilfe brauchst bei Depressionen, in unseren Show Notes findest du Infos, du dir Hilfe holen kannst. dieses Gefühl, dass man denkt... Wann ist es endlich vorbei? Und ich hoffe, ist nichts. Das kenne ich auch.
Jule: Mhm. Mhm.
Elske: Und ich glaube, da gibt es Möglichkeiten, einem auch zu helfen, das mal eben als Komponente reinzubringen, falls diese Frage in so eine Richtung gehen sollte. So die eigene Belastung ausdrückend oder Überlastung. so. Und dann dieses Nichts, von dem die Rede ist, also es ist ein Nichts oder ein angenehmes Nichts. Ich glaube, genau das kann es sein, auch vereint sein mit Gott in der Ewigkeit. Ich glaube nicht, dass man dann wach wird und sagt, Mensch, ich war mal die Elsker und jetzt hüpfe ich hier über eine Wolke und alles ist irgendwie rosarot und heititein.
Jule: Sehr viel grünes Gras, blauer Himmel.
Elske: So, genau. Sondern das kann es durchaus sein. Ich glaube, es übersteigt alles, was wir uns vorstellen können. Und ich weiß auch nicht, ob es eine bewusste Wahrnehmung geben wird in dem Moment. Was war deine Interpretation der Frage noch?
Jule: Ich habe die Frage gelesen und habe gedacht, das hätte ich auch fragen können, weil ich sie sehr anders lese, nämlich als, warum empfinden andere Menschen oder vielleicht auch andere Christinnen den Tod als Feind und als Gefahr? Und ich empfinde das aber gar nicht so. Ich finde das total toll, weil ich finde, Sterben auch, es gibt Menschen, haben Angst vor dem Tod. Ich glaube, wenn man Vielleicht könnten wir mal eine Umfrage machen auf unserem Kanal. Hast du Angst vorm Tod? Ich glaube, viele Leute würden Ja sagen, weil es erst mal heißt Trennung von Menschen, Trennung von geliebten Menschen, auch wenn man überhaupt nicht weiß, wenn man selbst tot ist, kriegt man das noch mit. Wer weiß? Sieht man auch Menschen wieder, von denen man schon längere Zeit getrennt ist, weil sie selbst schon verstorben sind? Also Beziehungen verlieren sich.
Elske: Ja. Ja. Ja.
Jule: von Gott, so der Sinn des Lebens ist dann nicht mehr da, weil man lebt nicht mehr, es ist halt irgendwas Ängstliches und das sind halt alles eher so Feindesbilder und dieses, warum man Angst davor hat und ich glaube es ist einfach so diese Erinnerung an die eigene Endlichkeit und Begrenztheit und ich denke mir halt so, ja ich weiß doch gar nicht was ist, ich bin Christin.
Elske: Ja.
Jule: Für mich ist immer noch diese Komponente Hoffnung so groß und der Glaube an die Liebe Gottes, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass nach dem Leben auf der Erde, dass mit dem Tod irgendwas Schlechtes kommt. Und dann denke ich so, es kann auch eigentlich nur geiler werden. So weißt du, dass ich den Tod als so was Positives annehme und umarme, es als Segenempfinde, dann
Elske: Ja.
Jule: dann für mich halt am... Ja, genau!
Elske: Ohne Sehnsucht zu haben danach. Ja voll. Man ist ganz im Diesseits, im Jetzt und Hier und in dem Moment und mit allen Lasten und allen guten Dingen, die das Leben so bringt. Aber man lässt es geschehen, wie es geschieht.
Jule: muss keine Steuern mehr zahlen. Hammer! So weiß es ist. Der Tod hat für mich so viele Bilder von Frieden. Das ist crazy. Und ich glaube, ich habe die Geschichte auch schon mal erzählt, dass ich mal auf einer nicht-christlichen Beerdigung war und ich mich in diesem Moment noch nie so sehr als Christin gefühlt habe, weil ich trauriger wieder gegangen bin, als ich gekommen bin.
Elske: Okay. Ja, hast du schon erzählt.
Jule: Obwohl ich mal mit der Person nicht eng verbunden war. war Begleitung einer trauernden Person und war halt so krass. Hier wurde nichts von Gott, hier wurde nichts von Hoffnung vermittelt. Wo ist das hier alles? Ich hab's so vermisst und hab so gedacht, ja, jetzt weiß ich wieder, warum ich Christin bin. So.
Elske: Ja, ja und da, ich glaube auch, dass das eine große Komponente ist. Ich war ja auch schon auf der einen oder anderen Beerdigung, an das so war. ich glaube, das macht auch was mit den selbst nicht Christlichen oder mit den Trauernden, dass man in dem Moment vielleicht gar nicht so merkt.
Jule: Mhm. Ja, also wie gesagt, Tod ist für mich eher einfach kein so harter Cut, sondern einfach ein Übergang. Weißt du, wie so ein Aggregatzustand von fest zu flüssig oder vielleicht von fest zu gasförmig, wenn wir jetzt so in diesem Seelen Fenster auflassen, die Seele entschwindet.
Elske: pensioniert. Aber denkst du an einen, glaubst du, dass es ein Bewusstsein dann gibt? Okay, weil dann ist es ja doch ein bisschen vielleicht diese Paraphrase vom Nichts, ne? Also weil es ist genauso wie vorgeburtlich. ja genau. Ja, du musst dir keine Gedanken mehr machen.
Jule: Nein, das ist... Genau, ja. Ja, das ist in der Frage ja auch drin, wie vor dem Leben einfach nichts. Ja, weil das überhaupt biologisch nicht erklärbar ist oder fühlbar ist für mich selbst. Ich weiß nicht, wie ich war, bevor ich eine Eizelle...
Elske: Und nein. Noch vor der Eilzeit ist es so weit, gehst du voraus?
Jule: Ja, da weiß ich, da weiß ja niemand irgendwo, also das ist doch auch nicht erforscht, oder?
Elske: Was war, bevor Eizelle war?
Jule: Nee, also ob man ein Bewusstsein dafür entwickeln kann... Ja, nein.
Elske: Ich ist, also ich glaube, über Bewusstsein ist denke ich schon sehr geforscht in dem Sinne, dass ja geguckt wird, ab welchem neuronalen es möglich ist, Bewusstsein zu haben und entsprechend weiß man, dass zum Beispiel eine Eizelle halt kein neuronales Netz hat und entsprechend Bewusstsein nicht möglich ist. Also ich meine, so ist das. Von daher, das ist schon
Jule: Ja, stimmt. Mhm, ja.
Elske: im weitesten Sinne erforscht. Und das ist vielleicht auch das, das ist alles so diesseits. Also neuronale Netze erforschen ist nichts, was Gott macht. Gott geht darüber hinaus. Und das ist eben alles genau dieses Unfassbare. Und deswegen denke ich auch, dass dieses Nichts auch vielleicht eine gute Beschreibung dessen ist, weil alles, was belastet oder alles, irgendwie schwer ist und alles, was einen irgendwelche Zwänge her... bringt und sei es halt Berufstätigkeit, Steueranzeigen, Verziehungen zu Menschen aufrechterhalten, ist dann nicht. Und das kann man vielleicht auch als nichts bezeichnen.
Jule: Steuern zahlen, einkaufen gehen. Ja.
Elske: Ja.
Jule: Ja, habe bei der Frage habe ich dann auch nochmal so an die ganzen aktuellen Entwicklungen im Bereich Longevity gemacht. ja, diese, diese, ne, diese Forschung unendlich zu leben, weißt du, dass Leute sich praktisch ja konservieren, genau. Ja, oder halt alles dafür tun, möglichst lange zu leben.
Elske: Bitte? Ich kenne einfrieren lassen. Botox?
Jule: Ja, das ist ja die geringste Form.
Elske: Oder Ernährung, Sport und solche Sachen? Oder irgendwelche Mittelchen?
Jule: Ja und noch darüber hinaus irgendwelche Infusionen, wirklich nicht nur 100 zu werden, sondern auch bitte 160. Und ich denke mir, Gott bewahre, ich möchte auf keiner Welt 160 werden. Weil ich bin ja nicht 160 Jahre lang Anfang 30, sondern ich bin dann ja 160. Es wird ja nicht besser.
Elske: Ja. Ja, und ich denke auch so... Also ich glaube halt wirklich, dass die Seele den Körper verlässt. Und wenn jemand... Es gibt ja Leute, die sich dann einfrieren lassen oder, weiß ich nicht, in was für Gelee man sich eintunken lassen kann, damit man es übersteht. Das gibt es ja auch, diese komischen Farmen, wo dann Leute in irgendwelchen Kühltanks sind. Ja, das bringt denen gar nichts, dass der Körper da ist, weil die Seele ist einfach ganz woanders. Das heißt, wenn dann Kai Uwe wieder aufgetaut wird...
Jule: Mhm. Mhm. Weil die Seele
Elske: dann ist Kai Uwe eben nicht mehr Kai Uwe. Dann ist es eher so zombiemäßig.
Jule: Ja. Ja, es ist dann nur noch die Hülle. Ja, schade.
Elske: Ja, ja. Wie heißt das? Jeveti. Was ist Jeveti für ein Wort? Jeveti?
Jule: Longevity Ähm, ja, das ... Nicht, dass ich jetzt Blamage mache und das heißt gar nicht so.
Elske: Mir sagte das Wort überhaupt gar nichts.
Jule: Warte mal, ich gebe das hier mal ins www ein. Long, longevity, L-O-N-G-E-V-I-T-Y. Guck mal, ich kann hier longevity all in one complex
Elske: Du hast aber noch anderes gerade vorgelesen als Longevity. Die Buchstaben Long und dann...
Jule: Long... E-V-I-T-Y. Langlebigkeit, ja. Körperlich aktiv sein, sich gut ernähren, nicht rauchen, gut mit Stress umgehen können. Wie wir alt und gesund werden, ja. Auch selbst meine Krankenkasse macht Werbung für gesund alt werden. Wie wir länger und gesünder leben. Ich will das alles nicht! Ja, gesundes Altern.
Elske: Okay. Das Jeveti kommt noch von dem G, aus dem Long?
Jule: Ja.
Elske: Oder ist das so nach dem Motto, also... Longe Viti... Longe Viti... Gott ey, sorry, aber dieses Wort macht mich gerade fertig. Egal. Gut, darum geht's nicht.
Jule: Ja, das sind ja auch diese Einwirkungen, Menschen oder das, womit sie sich beschäftigen. Genau.
Elske: haben den Drang, möglichst lang zu leben. Und ich denke mir so, ich lebe so lang, wie ich leben darf, wie ich leben kann. dass das Ende okay ist, so würde ich das mal sagen. Aber ich muss jetzt auch nicht mich gesund ernähren. Also weiß ich nicht, ich ernähre mich nicht gesund, guck mich an.
Jule: Mhm. Ja.
Elske: Aber ich könnte natürlich gesünder leben, aber ich mache nicht, wenn ich was Gesundheitliches mache, dass ich jetzt unbedingt 160 werden will, sondern eher das jetzt, was hier ist, irgendwie möglichst gut rumbringen kann.
Jule: Ja, dann zu sagen, okay, mit 75 bin ich immer noch bereit, einkaufen zu gehen, zum Friseur zu gehen. Ja, genau. Ja, also ich bin auch bei Paulus. Der Tod ist mein Gewinn. So, dann zu sagen.
Elske: kann doch Treppen steigen, auch wenn ich dann nicht mehr im vierten Stock fahre. Ja, und ich möchte aber nochmal dringend sagen, echt ohne Sehnsucht danach. Ohne Sehnsucht danach. Also es klingt nicht radikal, aber ich denke mir so, wenn du... Ich habe selber ja viel mit Depressionen auch zu kämpfen gehabt und im Moment geht das eigentlich ganz okay. Aber so dieses, ich sehne mich danach, dass es endlich vorbei ist, weil das ein Ziel ist. Und ich glaube, das ist ein Trugschluss.
Jule: Ja. Ja, es klingt voll radikal, ja. Mhm.
Elske: Es kann ein Ziel sein und es kann eine Hoffnung sein, dass der Tod einen näheren Ist-Zustand auch mit Gott bedeutet, ohne dass ich sage, ich bringe mich ⁓ Das möchte ich damit. Das ist wichtig, das voneinander zu unterscheiden.
Jule: Mhm. Ich sehe nämlich eher... Ja, Ja, sondern es als Gewinn im Sinne von, ⁓ ich kann mir durch den Tod nochmal mehr bewusst werden, wie schön das Leben jetzt ist und wie schön Leben jetzt ist auch in Bezug auf Beziehungen Mensch sein. Ja, ich muss Steuern zahlen, aber ich darf auch Lasagne essen.
Elske: Ja. Ja, ich muss Steuern zahlen und deswegen haben wir auch einigermaßen Straßen.
Jule: Genau, so. ist es. Ja ich glaube, genau und ich finde es schon spannend bei der Frage, dass wir, dass es ja die gleiche Frage ist und wir trotzdem zwei unterschiedliche Dinge hören.
Elske: Ja, es ist ja glaube ich so, das ist Thema Kommunikation. Man stellt ja auch aus Intention heraus Frage und Menschen kennen die Intentionen nicht. Mir passiert das zum Beispiel voll oft in Kommunikation, wenn ich mit Leuten rede, gar nicht so bei Fragen, dass ich so schnell bin in meinen Gedanken, weil ich voll ausblende, dass die Menschen vorher gar nicht in meinem Kopf gewesen sind und gar nicht gecheckt haben, wie ich zu diesem Punkt gekommen bin.
Jule: Sie haben deine Gedankengänge. Ja, Deswegen haben wir Podcasts, damit ihr unsere Gedanken hören könnt.
Elske: You Ja, frag noch mal nach. Wir können, finde ich, mal bisschen auch ins, wenn ihr wollt, mal ins Thema Jenseits und auch Jenseitsvorstellungen in der Bibel vielleicht eingehen. Hätte ich Bock drauf, wenn ihr Interesse daran habt. Genau.
Jule: Ich glaube, sonst ist die Frage eigentlich beantwortet. Aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Das ist das, was wir anbieten können.
Elske: Ja. Ja. Well, frag's uns nach. Wir gehen gerne noch mal tiefer rein, wenn du uns noch mal deine Perspektive mitteilen willst, aus der du die Frage gestellt hast.
Jule: Dann schlage ich vor, machen wir weiter mit der nächsten Rubrik, oder? Toll, dieser.
Elske: Auf jeden Fall. Ja, soll ich anfangen? Also warte mal, ich fange an mit meiner Empfehlung für dich.
Jule: Ja, gerne.
Elske: Und zwar meine Empfehlung für dich ist, dass jetzt geht es los mit, ne, ne, also du musst nicht gespannt sein, du bist ja schon Schall und Flieg. Aber Fastenzeit ist so weit und ich würde dir raten, dich mal mit sieben Wochen ohne zu beschäftigen. Da ist diesmal nämlich die liebe Jule auch wieder mit dabei und das wird bestimmt sehr gut. Ich bin ja nicht so eine
Jule: Ach so. ⁓ ich glaube, ich weiß, was passiert. Ja.
Elske: Selbstständig fast ein Maus, ich ganz ehrlich sagen, bin ich nicht gut drin. Und wir machen diese gemeinschaftlichen Konzepte von Fasten, wie zum Beispiel das von Sieben Wochen ohne, das gibt es bei Instagram, gibt es hier auch bei TikTok. Könnte ich mir vorstellen. Vielleicht haben die auch einen WhatsApp-Channel.
Jule: Wir werden das rausfinden. So wie wir, meinst du? Ich weiß noch nicht, ob ich jetzt schon darüber sprechen möchte, über mein Fastenvorhaben, weil es könnte...
Elske: in die Kröze gehen oder wie?
Jule: Ne, ich bin mir noch sehr unsicher, weil es sind zwei Dinge, die ich, ich mache das ja immer, dass ich körperlich mir das was vornehme und es sind zwei sehr auch intensive Ansätze, die zwei Muster von mir doll durchbrechen können. Und es könnte, also ich habe, ich habe zwei Ideen und eine davon wird es und naja, vielleicht.
Elske: Ich breche? Ich bin gespannt.
Jule: Das Besprechen in zwei Wochen ist ja noch keine Fastenzeit zur nächsten Folge. Vielleicht sprechen wir da nochmal drüber. Weiß noch nicht. Aber ich mag deine Empfehlung. Ja, toll.
Elske: Ja, ich dachte, ich empfehle das jetzt schon mal, dass man so bisschen Vorlauf hat, weil man ja auch vielleicht erst in zweieinhalb Wochen diese Folge hört. Natürlich hört ihr immer alle Tagesaktuell unsere Folgen.
Jule: Ja, das ist gut. Klar. Ich empfehle heute eine T-Sorte und ich kann nicht mal sagen, ob es... Also ich habe da so einen ganz komischen... Ich würde fast sagen, ich trinke fast nichts anderes mehr und bin neulich ausgeflippt, als ich im Supermarkt gesehen habe, dass es eine XXL-Variante davon gibt. Nicht nur 20 T-Beutel, sondern gleich 40 T-Beutel in einem Paket. Und es ist die italienische Limone.
Elske: Mhm. Dass ich ihn mag.
Jule: Ich wusste nicht, wie sehr ich diese Teesorte in meinem Leben... Ich dachte immer, ich bin so Pfefferminz. Dann mal, wenn es ein bisschen wilder sein soll, so türkischer Apfel oder ein bisschen was so mit Granatapfel in die Richtung. Jetzt habe ich italienische Limone getrunken und trinke nichts anderes mehr. Und ich bin ja eher keine Teetrinkerin, aber... Also, das hat mich völlig außer Bahn geworfen. Italienische Limone. Ich wusste nicht, dass ich diese Teesorte brauchte.
Elske: E? Ja. Okay. Nein.
Jule: ⁓ so viel Tee zu trinken.
Elske: Hä? Ich tue es gleich mal auf meine Einkaufsliste. Wo bist du darauf gekommen? Also, weil es ist ja nicht so, dass man einem plötzlich so ein Teebeutel über den Weg läuft und denkt, Mensch, ich tippe ich mal ein heißes Wasser.
Jule: Ich überlege gerade, worum es war, ob ich es erst bei Instagram gesehen habe, dass es jemand getrunken hat. Und ich es dann mal so probiere. Es stand halt in so einem, ich wollte mal wieder einen fruchtigen Tee, was halt nicht so ein, also dieser rote Früchtetee, da habe ich eine ganz schlimme Abneigung gegen.
Elske: Ihr Kunde ist ein Blutbeste. Kalt am besten oder so pippi warm.
Jule: und Und ich trinke sonst sehr gerne Pfefferminztee. Das war dann aber, glaube ich, auch so bisschen mit jetzt auch so Erkältungszeit und überall riecht es nach Kräutertee. Und dann habe ich so gedacht, ich würde mal gerne einen Tee trinken, den ich nicht direkt in Verbindung bringe mit, ich habe Schnupfen, habe Heilschmerzen und mir tut der ganze Körper weh. Und dann habe ich so gedacht, auch italienische Limone. Ich mag auch gern so die Zitronige. Und das sieht ganz nett aus.
Elske: Okay.
Jule: Ja und dann habe ich ein Paket davon gekauft und das war innerhalb einer Woche war das leer. Habe ich alles...
Elske: Ja gut, habe ich schon gleich in meine, nenne die App jetzt nicht, in meine Einkaufs-App getan. Sehr schön.
Jule: Ja. Ja, dann machen wir doch damit weiter.
Elske: Heute habe ich was für dich mitgeprungen. zum einordnen. Jesus, Maria und Josef. Wir alle wissen, dass Jesus der Heilsbringer ist. Maria ist die unfassbare Person, die es geschafft hat, einen Menschen zu produzieren. Und es gibt Josef noch dazu. Das sind unsere Kategorien, in denen wir heute wieder einordnen.
Jule: Ich hab gar keinen Stift und Zettel. Naja, ich werd's mir merken müssen.
Elske: Ich möchte dich bitten Verkehrsmittel einzuordnen. Das meine ich jetzt nicht in einer unter Gürtellinie Verkehrsmittelsituation, sondern...
Jule: wow! Muss ich jetzt vielleicht die Podcast-Folge hochladen? ich jetzt wieder explizit Content-Häkchen setzen?
Elske: Was meinst du damit? Ich habe jetzt von Schuhen gesprochen. Das ist doch so, Sorry, aber ich muss mal eben einen Schritt machen. Wenn du bei der Gynäkologin bist und sie sagt, machen sie sich untenrum frei und ich denke, was will sie mit meinen Füßen? Jedenfalls habe ich folgende Verkehrsmittel für dich mitgebracht, die du bitte einordnest. Öffis, Auto und Fahrrad.
Jule: Ach so. Mhm. Ja. Mhm. Boah, richtig einfach. Also, genau in der Reihenfolge. Ne, ne, andersrum. Also, ich fange oben an mit Jesus Auto. Ich lebe auf dem Land. Mein Weg zur Arbeit beträgt 40 Kilometer. Wobei, da muss ich dann auch gleich mal eine Lanze brechen für meine Maria, für die Öffis. Ja, und Joseph einfach mein Fahrrad. Ich stehe einfach nicht. Ich hab
Elske: Mhm.
Jule: Ich in meiner Jugend bin ich zu viel Fahrrad gefahren.
Elske: Du hast dein Content voll sozusagen, ja?
Jule: Ja, es hat mir... wie oft ich gegen irgendwelchen Gegenwind, gegen gestrampelt bin und... Heutzutage lebe ich ja auch als Christin und ich bewahre in Ansätzen auch die Schöpfung, aber ich sag immer ganz gerne, was man nicht im Kopf hat, hat man im Tank. So, ähm...
Elske: Jetzt muss ich nochmal los. Hab ein Brüttchen vergessen.
Jule: Jetzt muss ich... Ja, wobei... Für ein einzelnes Brötchen... Also, ich muss sagen, da habe ich Glück, weil ich kann... Fußläufig komme ich zu einem Supermarkt. Dann nehme ich auch mal die Füße und gucke halt schon auch bewusst, okay, es ist jetzt irgendwas in der Packstation, dafür fahre ich jetzt nicht extra los, die 300 Meter mit dem Auto, sondern dann bleibt das Paket halt nochmal zwei Tage da drinnen liegen und ich nehme es dann mit, wenn ich das nächste Mal im Auto sitze. Und ich habe beispielsweise auch, als ich letzte Woche nach Hannover musste, im Schneechaos, Da hab ich auch gesagt, das Auto bleibt natürlich stehen. Ich gehe zu Fuß zum Bahnhof und von da aus dann weiter. Deswegen, ich fahre auch gerne Zug, auch wenn Menschen, also von hier aus, wenn ich in Göttingen ICE steige, ich bin in zweieinhalb Stunden stressfrei in Berlin. Und ja, ich kann auch über die A2 fahren, im Stau stehen, okay, und bin dann Nee, ich bin nicht mal in der Großstadt flexibler mit dem Auto, weil das ist ja auch so ein Ding. Menschen in großen Städten brauchen eigentlich auch kein Auto. Aber wie gesagt, hier auf dem Land, so ich hab gestern Oma besucht und meine Eltern, da muss ich halt das Auto nehmen. Hier fährt sonntags gar nichts. Mein E-Scooter hat nur Saisonkennzeichen. Da muss ich halt das Auto nehmen.
Elske: Mh.
Jule: Und das ist, also, ja, ich bin leider schon eine sehr begeisterte Autofahrerin.
Elske: Sehr schön. also ich würde, es gibt so diverse Gründe, warum man was wie einordnet. Ich wohne ja nun in der Stadt und das macht es vielleicht auch deswegen für mich einfacher. Mein liebstes Verkehrsmittel ist an sich eigentlich Fahrrad oder sogar zu Fuß. Weil damit bin ich einfach hier am schnellsten überall.
Jule: Hmm? Mhm.
Elske: Also ich stehe nicht irgendwo an der Bushaltestelle und warte auf einen Zug, wo plötzlich heute aus Gründen nur jeder Zweite fährt hier. So und ich muss halt auch nicht irgendwo parken, wo ich genauso gut dann hätte mit dem Fahrrad fahren können, weil ich wäre viel näher dran gewesen, als wo ich ein Fahrrad brauche, von meinem Parkplatz zu dem Ort zu kommen, ich hin möchte. Deswegen Fahrrad ist für mich Jesus, ohne dass ich, ich bin jetzt nicht so ein, also ganz im Ernst, ich bin jetzt nicht Typ, ich gucke Tour de France oder so, auf gar keinen Fall.
Jule: Ja und das ist... Nur Mitte zum Zweck.
Elske: Genau, es ist ein Verkehrsmittel. Es ist für mich wirklich ein Funktionsgegenstand. Es ist auch einfach so eine olle Möhre.
Jule: Ich wollte gerade sagen, hast auch keine 8.500 Euro für ein Rennrad ausgegeben.
Elske: Nein, ich habe damals im Studium mir ein neues Fahrrad gekauft, irgendwann aus Gründen. Und das ist immer noch ganz okay. Ich müsste dringend mal wieder es reparieren lassen. Aber es ist mir dann auch zu teuer. anderes Thema. Und ansonsten liebe ich Autofahren. Ich liebe Autofahren. Ich fahre so, also alleine möchte ich dazu sagen. Mit Kindern Autofahren ganz im Ernst. Besuch aus der Hölle. Autofahren, ich liebe das. Und zwar nicht jetzt im Sinne von ich fahre jede kleine Strecke mit Auto, sondern im Sinne von lass mal lange Autobahn fahren. Vollgas linke Spur gehört mir.
Jule: Mhm.
Elske: So. Ohne, ich halte immer Abstandsregeln ein, muss man dazu sagen. bin verkehrs-, ich bin hier, ich bin, wie hieß der Typ nochmal, der überall Knöllchen verteilt hat?
Jule: Ja ja ja ja.
Elske: So bin ich von Verkehrsregeln her. Und ja, leider ist Joseph Bus und Öffi, obwohl ich Bus und Öffnies auch toll finde.
Jule: Ich auch.
Elske: So, aber hier hat man echt manchmal gelegentlich das Problem, dass wirklich nur jeder zweite Bus fährt. Und dann hilft das mir halt auch nicht, wenn ich an einem bestimmten Zeitpunkt am Bahnhof sein muss und mein Bus dahin fällt aus. Dann denke ich mir auch, geh weg, ey.
Jule: Ja, zu Zeiten des 9-Euro-Tickets hat es sich für mich wirklich gerechnet mit dem Zug. Also da habe ich mir halt auch den E-Scooter gekauft. Da bin ich viel mit dem Zug gefahren und auch Bus, weil ich dann auch zur Arbeit fahren konnte. Und gerade an Tagen, wo ich nur im Büro war oder dann nur Termine in meinem Arbeitsort hatte, wo dann klar war, ich muss nur dahin und ich muss wieder zurück und ich fahre auf dem Hin- oder Rückweg. Nee, da war Sport auch noch nicht auf dem Weg, sondern hier im Dorf.
Elske: Ja. Ja.
Jule: So, und dann war klar, ich muss noch hin und zurück. Und das nur zweimal die Woche hat sich finanziell für mich schon gelohnt. Weil zu den Zeitpunkten ja auch Sprit relativ teuer war. Aber ich musste mich halt auch zweimal von meinem Arbeitsort abholen lassen, weil dann nach Feierabend einfach gar kein Zug mehr gefahren ist. Und ich dann nur über Göttingen hätte fahren können, also ohne jetzt hier das Verkehrsnetz. Ja, ich hab
Elske: Ja. Das ist richtig. Ja. Ja, und dann wird es super umweg und echt also gut.
Jule: Das längste, was ich mal gebraucht habe, es gab sonst auch immer eine Direktverbindung, natürlich nur alle zwei Stunden. Das waren dann von Tür zu Tür, also Tür zu Hause und Bürotür, waren das 52 Minuten und mit dem Auto brauchte ich 45. Also es war wirklich in Ordnung, aber es lohnt sich halt nicht, wenn ich dann zweieinhalb Stunden zurück brauche und dann so denke, ja, naja. Ja, so ist es.
Elske: können schon auf dem Sofa sitzen. Ja, so viel zu unserer Einordnung. Ich würde sagen, das war Flüsterfragen, der Podcast für deine Glaubensfragen, die du dich nicht traust lautzustellen. Und das Beste bei uns ist, unsere Anfangs- und Endmoderation wird immer direkt eingesprochen und kommt nicht vom Band. Und falsche Fragen gibt es bei uns nicht. Deine Frage erreicht uns über telonimpunkt.me slash fluesterfragen als Diary Message bei Instagram oder auch bei TikTok. Flüsterfragen.
Jule: Toll! Das wars.
Elske: Über unseren WhatsApp-Channel kann man uns leider keine Fragen stellen, aber ihr könnt auch da gerne mal reinfolgen. Wir sehen uns wieder in 14 Tagen und ihr hört uns, wann ihr uns hört. Tschüssi, ciao, kacko.
Jule: Tschüss!
Elske: haben gar nicht über das Dschungelcamp gesprochen, Jule.